Ich bin immer online.

Vor etwas mehr als einem Jahr, war ich noch total skeptisch, wofür man UMTS eigentlich jemals brauchen sollte. Insbesondere nach dieser komischen Versteigerung der Lizenzen und den Umsummen, die die Telkos da an den Bund gezahlt haben, habe ich das für einen Rohrkrepierer gehalten. Inzwischen hat sich meine Meinung aber total ins Gegenteil verkehrt.

Genau in dem Moment als Vodafone seine UMTS Quasi-Flatrate auf dem Markt gebracht hat, müßte ich für eine Nacht zu einer kleinen Operation ins Krankenhaus. Noch auf dem Rückweg vom Arzt, bin ich sofort in den Shop gefahren und habe mir die Karte samt Flatratevertrag besorgt. Das war fantastisch, weil ich für den kompletten, höchst langweiligen Vortag der OP ein neues Spielzeug hatte. Inzwischen, ein Jahr später, hat mein Notebook schon eine UMTS Karte eingebaut.

Es ist fantastisch, wenn man sich am Wochenende einfach in ein Cafe setzen kann und auch ohne WLAN Hotspot sofort online ist und arbeiten kann. Wenn ich mit dem Zug nach Frankfurt oder Köln fahre, bin ich fast die ganze Bahnstrecke online. Ich habe da schon Server per SSH konfiguriert, während ich mit dem ICE durch ein Tunnel gefahren bin. Gut, manchmal schaltet das von UMTS auf GPRS zurück, aber die Connection bleibt bestehen. Auch bei Kundenterminen oder Meetings ist es eine nette Sache schnell und unkompliziert online gehen zu können.

Ich wüßte heute nicht mehr, was ich ohne UMTS machen würde. Und wenn man bedenkt, was man an Flughäfen, Bahnhöfen und in Hotels für das WLAN bezahlt, kann es sogar die kostengünstigere Alternative sein.

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