Archiv für Oktober 2007

Über 10.000 Nerze aus “Pelzfarm” befreit

Nerz

Die Angaben variieren hierbei zwischen 10.000 bis zu 17.000 Tieren.

Und schon sind alle schnell dabei, die Befreier zu verdammen. Dummheit, Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit werden den Befreiern durch die Bank vorgeworfen.

Wenn man sich die Vorwürfe mal genauer anschaut, kann man aber doch deutliche Widersprüche erkennen. Continue reading ‘Über 10.000 Nerze aus “Pelzfarm” befreit’

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Der gesellschaftliche Segen der Spielhallen!

spielologoEins war im Leben schon immer klar: Es lebe die Doppelmoral!

So scheuen sich Mensch und Politiker (ob von diesen wirklich alle zu erst-genannter Gruppe gehören müsste wohl selbst erst über eine längere Debatte analysiert werden, und dies führte hier wohl zu weit…) nicht, alles verbieten zu wollen, oder pauschal zu überwachen, zensieren und limitieren, was gerade ins Auge fällt. “Killerspiele” zum Beispiel… die interessieren (fast) Keinen (Wähler), deshalb kann man diese verbieten oder radikal zensieren und vor allem aber die Schuld für alles geben. Continue reading ‘Der gesellschaftliche Segen der Spielhallen!’

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William Jefferson „Bill“ Clinton. Eine Ikone.

459px-bill_clinton.jpgMeistens weiß man erst hinterher, also erst wenn er nicht mehr im Amt, oder sogar tod ist, dass man einen besonderen Menschen hatte. Gerhard Schröder gehört zu dieser Spezies, oder Kofi Annan, oder noch viel mehr: Rabin. Machmal erkennt man aber schon während seines Wirkens, dass dieser Mensch ein mal zu den ganz Großen gehören wird. Und so hält es sich bei William Jefferson Clinton, für mich der größte Staatsführer der letzten 20 Jahre. Während sich Kleingeister immer wieder an der Lewinsky-Affäre aufhängen, verschweigen sie, dass Bill Clinton die Vereinigten Staaten nicht nur aus dem wirtschaftlichen Bankrott geführt, sondern auch deren Ansehen in der Welt auf ein Höchstmaß gebracht hat. Man vergisst dies in aktuellen (Bush-)Zeiten immer wieder. Continue reading ‘William Jefferson „Bill“ Clinton. Eine Ikone.’

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Nicht anrufen

Über unerwünschte Werbeanrufe ärgert sich doch eigentlich fast jeder. Und inzwischen sind auch noch Gewinnbenachrichtigungen und angebliche Umfragen, die sich aber dann doch als Verkaufsgespräch outen, dazugekommen. Zwar ist das seit 2004 alles verboten, aber die Mühe einer Abmahnung oder gar Unterlassungsklage macht sich ja dann doch niemand. Also gibt es außer Auflegen oder den Call Agent beleidigen, keine wirklich guten Gegenmaßnahmen. Doch, denn Elmar Denkmann holt zum Gegenschlag aus und versucht den Anrufer an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Je nach Ausgangssituation stellt er sich dumm. taub oder brüllt einfach dazwischen. Die besten Mitschnitte gibts auf seiner Website nicht-anrufen.de. Mein Favorit ist dieses Gespräch, da hab ich mich fast weggeschmissen.

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Termine ausmachen im Freundeskreis

doodle.gifGeht es Euch auch so, dass es im Freundes- und Bekanntenkreis immer schwieriger wird einen gemeinsamen Termin zu finden? Zu zweit geht es noch, beispielsweise einen Termin zum Mittagessen auszumachen, aber schon bei 3 Leuten wird es immer komplizierter. Phillip kann immer erst ab 20:00, aber nie am Montag, ich habe Donnerstag neuerdings einen Italienischkurs und Karo ist am Wochenende schon immer 4 Monate im vorraus ausgebucht.  Vermutlich kann man das mathematisch sogar berechnen: Die Wahrscheinlichkeit “P(T)” einen gemeinsamen Termin zustande zu bringen, nähert sich mit jedem weiteren Teilnehmer “T” immer mehr gegen Null. Während der Koordinationsaufwand “K(T)” exponentiell wächst.

Um wenigstens den Koordinationsaufwand klein zu halten, gibt es Doodle. Dort gibt man einfach seine Daten zu dem geplanten Termin ein und markiert wann man Zeit hätte. Danach generiert Doodle einen Link, denn man einfach an Alle verschickt, die man gerne dabeihätte. Die Eingeladenen können sich dann selbst eintragen und ihrerseits angeben, wann sie Zeit hätten. Am Ende kann man sich dann die Zeit ausgeben lassen, zu der die meisten Leute können. Neben der Zeitersparniss bei der Abstimmung ist an Doodle toll, dass man sich nicht registrieren und nicht mal zwingend seine eMail Adresse angeben muss.

via stereopoly.de

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Noch mal Schwäbisch: Stirb Langsam 4.0

YouTube Preview Image

via Nerdcore

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Fingerabdrücke in den Reisepässen

FingerabdruckAb dem 1. November werden auf einem Chip im Reisepass die Fingerabdrücke des Inhabers gespeichert. Damit soll die Sicherheit erhöht und Mißbrauch des Dokuments verhindert werden. Was auf den ersten Blick nur wie die logische Erweiterung des Passfotos aussieht, führt in der Praxis zu einer weiteren Aushöhlung von Datenschutz und Privatsphäre.

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Demonstrationen und andere Desaster

Mit der Website Netdisaster kann man andere Websites und Blogs geziehlt sabotieren oder sogar zerstören. Das macht mit mit normalen Websites schon eine Menge Spaß. Richtig lustig wirds allerdings, wenn man es mit jemandem macht, den man nicht so gut leiden kann.

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Eine Oase: South Beach Bar & Grill (San Diego)

OB

Und es gibt sich doch noch: Die “California Beach Towns”. Mitten im Herzen der Metropole San Diego, direkt am pazifischen Ozean liegt das Viertel “Ocean Beach”, welches nicht nur durch die Vielseitigkeit seiner Bewohner (sonnengegärbte Surfer, Punks, Motorradfahrer, Künstler, Intellektuelle, aber auch Bänker und Militärs), sondern auch für deren Aufgeschlossenheit und Toleranz bekannt ist. In der Tat hat “OB” seinen eigenständigen Charakter behalten und hebt sich enorm von den sonst glattgeschliffenen Städten Amerikas ab. Man findet hier kaum Filialen von Starbucks, McDonalds & Co., dafür zahllose kleine Läden, Kneipen und Restaurants. “Dresscode” ist hier unbekannt und für Europäer ist insbesondere der entstpannte Umgang mit Alkohol und lauter Musik besonders attraktiv: Trotz hoher Promillezahlen bereits zur Mittagszeit ist die Stimmung überall angenehm entspannt und friedlich. Continue reading ‘Eine Oase: South Beach Bar & Grill (San Diego)’

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Johannes B. Kerner – Eine Zumutung

Kerner

Ich frage mich immer wieder, warum ich ihn eigentlich so verabscheue. Ist es dieser lächerliche abgekürzte 2. Vorname (Johannes “B” Kerner), oder auch die von ihm in Anlehnung an JFK verwendeten Initialen “JBK”? Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass er als Moderator und Kommentator bei Fußball-Länderspielen allen Zuschauern mit seinen völlig inkompetenten Geschwafel das Spiel versaut. So hat er in einem Interview zugegeben, von Fußball vorher keine Ahnung gehabt zu haben. Er habe sich sein Wissen erst anlesen müssen.

Aber es sind eigentlich seine Versuche, sich als Intellektuellen und “Bessermensch” darzustellen, die ihn so unsympatisch machen, denn Kerner ist ein schmieriger Anpasser und sich selbst für nichts zu schade: Moderierte er 1996 auf Sat.1 noch eine dieser unsäglichen und niveaulosen Talkshows, bei denen er sich offensichtlich wohlfühlte, indem er Minderbemittelte sich blosstellen ließ, so schaffte er dieses Niveau noch zu unterbieten, als er am Tag des Amoklaufs in Erfurt in der abendlichen Live-Sendung u. a. einen elf Jahre alten Jungen als Tatzeugen interviewte und das traumatisierte Kind mehrmals reißerisch fragte, wie dieser den Tathergang erlebt habe. Zu Recht wurde Kerner hierfür massiv von Harald Schmidt kritisiert, der sich daraufhin weigerte, an einer Preisverleihung teilzunehmen, die Kerner modierte.

Geradezu zur “Höchstform” lief Kerner aber auf, als er vor kurzem Eva Hermann aus seiner Sendung warf, nachdem diese dumm genug war, sich von Kerner vorführen zu lassen. Continue reading ‘Johannes B. Kerner – Eine Zumutung’

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