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	<title>Kommentare zu: SPD will Managergeh&#228;lter beschr&#228;nken. Spinnen die?</title>
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	<description>einfach. besser. leben.</description>
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		<item>
		<title>Von: Angel</title>
		<link>http://www.bylog.de/2007/12/08/spd-will-managergehalter-beschranken/comment-page-1/#comment-159</link>
		<dc:creator>Angel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 16:02:18 +0000</pubDate>
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		<description>Einerseits verstehe ich wirklich den Hintergrund,
warum man das machen will, denn da  bekomme ich auch
meinen Hass, wenn man sich diese Entwicklungen anschaut.

Wenn es nach mir ginge, d&#252;rften Manager, deren Firmen stellen abbauen, zum Beispiel auch keine Gehaltserh&#246;hungen in dem Jahr bekommen, aber es ist halt schon ein zweischneidiges Schwert, man will die Wirtschaft ja autonom lassen...

Andrerseits stelle ich mir auch die Frage:
Wieviel Geld &quot;verdient&quot; ein einzelner Mensch denn maximal f&#252;r seine Arbeit?

&quot;Verdient&quot; irgendwer auf dieser Welt wirklich zweistellige Millionengeh&#228;lter in einem Jahr?
Ich denke, das ist IMMER unverh&#228;ltnism&#228;ssig

aber wie packt man das in ein Gesetz?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einerseits verstehe ich wirklich den Hintergrund,<br />
warum man das machen will, denn da  bekomme ich auch<br />
meinen Hass, wenn man sich diese Entwicklungen anschaut.</p>
<p>Wenn es nach mir ginge, d&#252;rften Manager, deren Firmen stellen abbauen, zum Beispiel auch keine Gehaltserh&#246;hungen in dem Jahr bekommen, aber es ist halt schon ein zweischneidiges Schwert, man will die Wirtschaft ja autonom lassen&#8230;</p>
<p>Andrerseits stelle ich mir auch die Frage:<br />
Wieviel Geld &#8220;verdient&#8221; ein einzelner Mensch denn maximal f&#252;r seine Arbeit?</p>
<p>&#8220;Verdient&#8221; irgendwer auf dieser Welt wirklich zweistellige Millionengeh&#228;lter in einem Jahr?<br />
Ich denke, das ist IMMER unverh&#228;ltnism&#228;ssig</p>
<p>aber wie packt man das in ein Gesetz?</p>
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	<item>
		<title>Von: dr.escher</title>
		<link>http://www.bylog.de/2007/12/08/spd-will-managergehalter-beschranken/comment-page-1/#comment-156</link>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 11:13:16 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ja, ich bin der Meinung, dass die staatliche F&#252;rsorge ein Argument f&#252;r den EIngriff ist. Ich halte das auch nicht f&#252;r ein &quot;Totschlagargument&quot;, sondern f&#252;r eine Frage der Abw&#228;gung. Der Staat hat zwischen dem Recht des Unternehmens, eigenbestimmt zu entscheiden, und den Auswirkungen von Fehlentscheidungen auf die Bev&#246;lkerung abzuw&#228;gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die derzeitige Wirtschaftsordnung sieht vor, dass Arbeitnehmer sich zur&#252;ckhalten und mehr arbeiten sollen, auch in guten Zeiten kaum von den Gewinnexplosionen profitieren, sobald es aber dann wieder abw&#228;rts geht, ihren Job verlieren, w&#228;hrend Manager Millionen verdienen. Dass dies Sprengstoff f&#252;r eine demokratische Gesellschaft ist und ostdeutsche Wahlergebnisse hervorruft, wundert mich zumindest nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht bei der Frage weniger um &quot;Bestrafung&quot; der Manger, als vielmehr um die Verhinderung von Raubbau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meines Erachtens sollte man endlich Ernst damit machen, Gelder, die im Unternehmen verbleiben weniger, Entnahmen daf&#252;r deutlich mehr zu besteuern. Und vor allem: Versteckte Entnahmen besser &#252;berwachen.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich bin der Meinung, dass die staatliche F&#252;rsorge ein Argument f&#252;r den EIngriff ist. Ich halte das auch nicht f&#252;r ein &#8220;Totschlagargument&#8221;, sondern f&#252;r eine Frage der Abw&#228;gung. Der Staat hat zwischen dem Recht des Unternehmens, eigenbestimmt zu entscheiden, und den Auswirkungen von Fehlentscheidungen auf die Bev&#246;lkerung abzuw&#228;gen.</p>
<p>Die derzeitige Wirtschaftsordnung sieht vor, dass Arbeitnehmer sich zur&#252;ckhalten und mehr arbeiten sollen, auch in guten Zeiten kaum von den Gewinnexplosionen profitieren, sobald es aber dann wieder abw&#228;rts geht, ihren Job verlieren, w&#228;hrend Manager Millionen verdienen. Dass dies Sprengstoff f&#252;r eine demokratische Gesellschaft ist und ostdeutsche Wahlergebnisse hervorruft, wundert mich zumindest nicht.</p>
<p>Es geht bei der Frage weniger um &#8220;Bestrafung&#8221; der Manger, als vielmehr um die Verhinderung von Raubbau.</p>
<p>Meines Erachtens sollte man endlich Ernst damit machen, Gelder, die im Unternehmen verbleiben weniger, Entnahmen daf&#252;r deutlich mehr zu besteuern. Und vor allem: Versteckte Entnahmen besser &#252;berwachen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jhein</title>
		<link>http://www.bylog.de/2007/12/08/spd-will-managergehalter-beschranken/comment-page-1/#comment-155</link>
		<dc:creator>jhein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 22:38:36 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Soweit ich die Pl&#228;ne kenne, geht es weniger um das Gehalt, 
&gt; sondern um Abfindungen. 

Diskutiert wird/wurde auf jeden Fall beides.

&gt; Ich bin eigentlich auch nicht der Meinung, dass das alleine Sache 
&gt; des Unternehmens ist. Die betroffenen Konzerne nehmen 
&gt; F&#246;rdergelder, &#246;ffentliche Einrichtungen, Sicherheitsbeh&#246;rden und 
&gt; vieles mehr in Anspruch. 

Naja, daf&#252;r bezahlen die Unternehmen auch Steuergelder und au&#223;erdem w&#228;re das ein Totschlagargument, denn damit kann ich alles begr&#252;nden, denn jeder nimmt &#246;ffentliche Einrichtungen in Anspruch.

Bei F&#246;rdergeldern gebe ich Dir recht, aber die muss man dann halt so ausgestalten, dass man sie nur bekommt, wenn man dem Zweck des F&#252;rdergeldes auch nachhaltig entspricht.

&gt; Auch entscheiden teilweilse v&#246;llige Idioten “mir nichts Dir 
&gt; nichts” &#252;ber die soziale Existenz tausender Familien. Ich finde, 
&gt; der Staat hat hier sehr wohl das Recht einzugreifen, wenn ein 
&gt; Manager durch v&#246;llig Missplanung eine Stadt in die Armut entl&#228;sst, 
&gt; selbst aber noch Millionen dabei verdient.

Naja, aber dann m&#252;sstest der Staat auch bei wirtschaftlichen Fehlentscheidungen eingreifen und dann k&#246;nnen wir gleich die Planwirtschaft wieder einf&#252;hren.

&gt; Andererseits: Ich w&#252;rde halt einfach den 
&gt; Einkommenssteuerspitzensatz heben und Abschreibungen abschaffen. 
&gt; H&#246;rt sich doch viel besser an, als “Geh&#228;lter begrenzen”.

Ich finde die Diskusion und sich &#252;berhaupt auf so ein Thema zu st&#252;rzen wirklich untertr&#228;glich. Das ist Populismus reinsten Grades und null zielf&#252;hrend. Schl&#228;ft sowieso ein und bringt auch nix, wenn man drei Managern die Abfindungen streicht. Das Kind ist da ja schon l&#228;ngst in den Brunnen gefallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>> Soweit ich die Pl&#228;ne kenne, geht es weniger um das Gehalt,<br />
> sondern um Abfindungen. </p>
<p>Diskutiert wird/wurde auf jeden Fall beides.</p>
<p>> Ich bin eigentlich auch nicht der Meinung, dass das alleine Sache<br />
> des Unternehmens ist. Die betroffenen Konzerne nehmen<br />
> F&#246;rdergelder, &#246;ffentliche Einrichtungen, Sicherheitsbeh&#246;rden und<br />
> vieles mehr in Anspruch. </p>
<p>Naja, daf&#252;r bezahlen die Unternehmen auch Steuergelder und au&#223;erdem w&#228;re das ein Totschlagargument, denn damit kann ich alles begr&#252;nden, denn jeder nimmt &#246;ffentliche Einrichtungen in Anspruch.</p>
<p>Bei F&#246;rdergeldern gebe ich Dir recht, aber die muss man dann halt so ausgestalten, dass man sie nur bekommt, wenn man dem Zweck des F&#252;rdergeldes auch nachhaltig entspricht.</p>
<p>> Auch entscheiden teilweilse v&#246;llige Idioten “mir nichts Dir<br />
> nichts” &#252;ber die soziale Existenz tausender Familien. Ich finde,<br />
> der Staat hat hier sehr wohl das Recht einzugreifen, wenn ein<br />
> Manager durch v&#246;llig Missplanung eine Stadt in die Armut entl&#228;sst,<br />
> selbst aber noch Millionen dabei verdient.</p>
<p>Naja, aber dann m&#252;sstest der Staat auch bei wirtschaftlichen Fehlentscheidungen eingreifen und dann k&#246;nnen wir gleich die Planwirtschaft wieder einf&#252;hren.</p>
<p>> Andererseits: Ich w&#252;rde halt einfach den<br />
> Einkommenssteuerspitzensatz heben und Abschreibungen abschaffen.<br />
> H&#246;rt sich doch viel besser an, als “Geh&#228;lter begrenzen”.</p>
<p>Ich finde die Diskusion und sich &#252;berhaupt auf so ein Thema zu st&#252;rzen wirklich untertr&#228;glich. Das ist Populismus reinsten Grades und null zielf&#252;hrend. Schl&#228;ft sowieso ein und bringt auch nix, wenn man drei Managern die Abfindungen streicht. Das Kind ist da ja schon l&#228;ngst in den Brunnen gefallen.</p>
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	<item>
		<title>Von: dr.escher</title>
		<link>http://www.bylog.de/2007/12/08/spd-will-managergehalter-beschranken/comment-page-1/#comment-154</link>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 10:36:50 +0000</pubDate>
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		<description>Soweit ich die Pl&#228;ne kenne, geht es weniger um das Gehalt, sondern um Abfindungen. Ich bin eigentlich auch nicht der Meinung, dass das alleine Sache des Unternehmens ist. Die betroffenen Konzerne nehmen F&#246;rdergelder, &#246;ffentliche Einrichtungen, Sicherheitsbeh&#246;rden und vieles mehr in Anspruch. Auch entscheiden teilweilse v&#246;llige Idioten &quot;mir nichts Dir nichts&quot; &#252;ber die soziale Existenz tausender Familien. Ich finde, der Staat hat hier sehr wohl das Recht einzugreifen, wenn ein Manager durch v&#246;llig Missplanung eine Stadt in die Armut entl&#228;sst, selbst aber noch Millionen dabei verdient.

Andererseits: Ich w&#252;rde halt einfach den Einkommenssteuerspitzensatz heben und Abschreibungen abschaffen. H&#246;rt sich doch viel besser an, als &quot;Geh&#228;lter begrenzen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit ich die Pl&#228;ne kenne, geht es weniger um das Gehalt, sondern um Abfindungen. Ich bin eigentlich auch nicht der Meinung, dass das alleine Sache des Unternehmens ist. Die betroffenen Konzerne nehmen F&#246;rdergelder, &#246;ffentliche Einrichtungen, Sicherheitsbeh&#246;rden und vieles mehr in Anspruch. Auch entscheiden teilweilse v&#246;llige Idioten &#8220;mir nichts Dir nichts&#8221; &#252;ber die soziale Existenz tausender Familien. Ich finde, der Staat hat hier sehr wohl das Recht einzugreifen, wenn ein Manager durch v&#246;llig Missplanung eine Stadt in die Armut entl&#228;sst, selbst aber noch Millionen dabei verdient.</p>
<p>Andererseits: Ich w&#252;rde halt einfach den Einkommenssteuerspitzensatz heben und Abschreibungen abschaffen. H&#246;rt sich doch viel besser an, als &#8220;Geh&#228;lter begrenzen&#8221;.</p>
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