Archiv für April 2008

Steinbrück loves cash und schmeisst es gleich zum Fenster raus.

Steuern zu bezahlen wäre sicher ein bisschen weniger schmerzhaft, wenn man nicht immer den Eindruck hätte, dass ein nicht gerade kleiner Teil davon regelmäßig verschwendet wird. Viele Beispiele davon trägt der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch zusammen, aber vieles bleibt sicher auch unentdeckt. Eine besondere Perle habe ich gerade im Blog von Steuerberater Frank Rösner gefunden: Eine offizielle Website des Bundesministeriums der Finanzen zeigt Peer Steinbrück als Rapper mit dem Titel “I love cash”. Bitte schaut selber ins Impressum.

Da kann man sich gleich doppelt verarscht vorkommen. Zum einen, dass das Finanzministerium endlich zugibt möglichst viel bei uns abgreifen zu wollen und zweitens, dass es dieses Geld dann gleich wieder für so einen Scheißdreck zum Fenster raus wirft. Welchen Drogencocktail muss man eigentlich einnehmen, um für so einen hirnverbrannten Schwachsinn Steuergelder auszugeben? Das glaub ich einfach nicht.

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iPod Deathclock

Bei http://www.ipodmechanic.com/deathclock/ kann man sich ausrechnen lassen, wie lange der iPod noch laufen wird. Anbieter der Website ist eine Firma, die auf iPod Reparaturen spezialisiert ist. Zwar werden die wohl nicht ganz unbefangen sein, aber auf der anderen Seite haben sie sicher einen großen Erfahrungsschatz auf den sie ihre Prognose stützen können. Wenn das so gut prognostizierbar ist, fragt man sich allerdings auch, ob da nicht von Apple irgendwie ein Verfallsdatum eingebaut wurde. Schon alleine durch den fest eingebauten Akku ist ja eine gewisse Gesamtlebensdauer vorprogrammiert.

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Immer eine gute Idee: Der Nazivergleich.

Eigentlich müsste es sich doch nach 63 Jahren zu jedem Politiker oder D-Prominenten herumgesprochen haben. Es gibt keine wirksamere Methode sich selbst möglichst endgültig ins Abseits zu befördern, als der gute alte Nazivergleich. Und so einfach gehts: Man nimmt eine beliebige, aber natürlich möglichst bekannte Person und vergleicht sie oder ihr Verhalten mit Hitler, Göbbels oder anderen Figuren des Dritten Reichs. Und ehe man sich versieht ertönt der finale Paukenschlag, meist in Form einer letzten Schlagzeile, und schon kann man endlich den wohlverdienten Ruhestand genießen.

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BAföG-Rückzahlungen möglicherweise steuerlich absetzbar

Beim Bundesfinanzhof ist gerade eine Klage anhängig in der es darum geht, ob die BAföG-Rückzahlungen als Ausbildungskosten von der Steuer absetzbar sind. Bisher wurde das von den Finanzämtern negativ entschieden. Die Begründung lautet, dass die Kosten ja bereits früher entstanden sind und es sich nun lediglich um eine Darlehnstilgung handelt. Der Kläger argumentiert jetzt, dass er ja während des Studiums als BAföG Empfänger ja am Existenzminimum lebt, deswegen keine Steuern bezahlen muss und dann natürlich auch nichts absetzen kann. Damit er nicht schlechter gestellt wird als andere, müssten die Kosten eben später absetzbar sein. Steuertipp:

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Zitate und Aphorismen (2)

Ich liebe Kritik, aber ich muss damit einverstanden sein.

Mark Twain

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Steuern sparen als Autovermieter

Neue Steuersparidee für Angestellte: Einfach das selbst gekaufte Auto an den Arbeitgeber vermieten. Wer das macht kann als selbständiger Autovermieter gelten und sich dadurch die beim Kauf bezahlte MwSt. zurückerstatten lassen.

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Freiwillige Verkaufsbeschränkung

Es ist ja nun schon ein paar Jahre her, dass die maximalen Ladenschlusszeiten in Bayern auf 20:00 Uhr angehoben wurden und langsam macht sich das Phänomen breit, dass immer mehr Läden freiwillig früher die Türen zu machen. Das nervt mich extrem, weil man sich auf nichts mehr verlassen kann. Früher haben in der Innenstadt alle Läden gleichzeitig um 18:30 geschlossen und dann später nach der Liberalisierung alle um 20:00. Die meisten Geschäfte in den Innenstädten haben immer noch bis 20:00 Uhr offen, aber immer mehr Läden fangen an schon um 19:00 Uhr oder noch weniger nachvollziehbar um 19:30 abzusperren. Was soll denn der Quatsch?

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Peter Mandelson. Beendete 1997 die Krise der “britischen SPD”

Er wurde “prince of darkness“, Machiavell, oder auch Rasputin genannt. Peter Mandelson war ein Meister der Medienmanipulation, der sog. “spin doctor no. 1″. Natürlich verdankte die britische Labourparty vor allem John Smith und Tony Blair, dass sie 1997 nach 18 Jahren die Macht in England zurückgewannen. Die Letzteren haben als Parteivorsitzende die Partei inhaltlich neu ausgerichtet und die alten Zöpfer der 70er abgeschüttelt, der Medienexperte Mandelson gab der Partei aber den dringend notwendigen Außenanstrich: Alle Pressekonferenzen der Parteiführung, alle programmatischen Reden, alle Interviews, aber auch die äußere Erscheinung der Leitfiguren wurden haarfein aufeinander abgestimmt. Mandelson erkannte die Macht der Medien und nutze sie: “New Labour” wurde geboren. 1997 erreichte eine moderne Labourparty einen fulminanten Wahlsieg und verwies die als blaß und alt wirkenden Konservativen bis heute auf die Oppostionsbank. Es bagann das Zeitalter “cooler britain”. Die deutsche SPD kann von diesem Mann und seiner Erfolgsgeschichte viel lernen. Continue reading ‘Peter Mandelson. Beendete 1997 die Krise der “britischen SPD”’

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Samsung Laserdrucker ML-2510: Laut und miese Ausstattung

In irgendeinem Wartezimmer eines Arztes ist mir die Ausgabe der Zeitschrift “Chip Test & Kauf” (Ausgabe 8/2007) in die Hände gefallen. Da ich sonst noch die Auswahl zwischen “Freundin” und “Gartenbau” hatte und ich gerade auch nach einem neuen Drucker suchte, las ich die Ausgabe durch und wurde prompt fündig: Die Zeitschrift bewarb als “günstigen Testsieger” (oder so ähnlich) den Samsung Laserdrucker ML-2510. Das Gerät solle angeblich sehr schnell und vergleichsweise günstig sein. Beide Angaben trafen auch zu: Das Gerät ist mit ca. 70 Euro billig und in der Tat auch sehr schnell. Die Zeitschrift vergas jedoch zu erwähnen, dass der Drucker verdammt laut ist und das Papierfach teilweise offen bleibt und damit keinen Schutz vor Staub bietet. Als dann, nach nicht einmal 500 Seiten, der mitgelieferte Toner leer war (der Standardtoner für dieses Gerät hält für 3.000 Seiten) und ein Anruf bei Samsung zu der Erkenntnis führte, dass die Absicht des Herstellers sei, um den billigen Drucker durch den Nachkauf eine Toners wohl zu subventionieren, stand für mich fest: In Zukunft kaufe ich wieder bei HP.

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Peeping Toms – Lidl interessiert sich für Toilettengänge

Und wer sich jetzt überlegt, ob er noch bei LIDL einkaufen soll, kann sich diese Gewissensfrage vom SZ-Magazin beantworten lassen: Sueddeutsche Zeitung

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