Keine Ahnung warum mir das bisher noch nie aufgefallen ist, aber an der Tankstelle bezahlt man auf den kompletten Nettobetrag bezogen 19% Umsatzsteuer. Darin ist aber zu gut 60% ja die Mineralölsteuer enthalten. Das bedeutet in diesem Fall wird eine Steuer auf eine Steuer erhoben. Das ist schon eine wahnsinnige Idee, auf die man erst einmal kommen muss: Eine Steuer auf eine Steuer zu erheben. Und das ist nicht nur bei der Mineralölsteuer so, sondern auch bei allen anderen Verbrauchssteuern, wie Energiesteuer, Tabaksteuer, Stromsteuer, Biersteuer, Kaffeesteuer, Alkopopsteuer, Branntweinsteuer, Schaumweinsteuer, Zwischenerzeugnissteuer und Rennwett- und Lotteriesteuer.
Archiv für Juni 2008
Die Idee kam mir, als ich in meiner Mittagspause mal wieder Pasta machen und dafür ständig zwischen Küche und Arbeitsplatz hin- und herrennen musste: Zuerst muss man Wasser aufsetzen, warten bis das Wasser kocht, Nudeln in den Topf, warten bis sie sich verrühren lassen, dann die Nudeln umrühren, warten bis sie al dente sind, abseien…. Immer wieder ruft dann natürlich dazwischen jemand an, man vergisst seine Nudeln und schon ist entweder das Wasser verdampft, oder die Nudeln verkocht. Man bräuchte eine Art Wasserkocher, der nach Erreichen der Siedetemperatur automatisch die Nudeln ins Wasser fallen und nach Beendigung der Garzeit das Wasser ablässt, so dass die Nudeln nicht verkochen. Ich war fest davon überzeugt, dies sei die Erfindung des Jahrhunderts. Ich wollte mich schon um ein Probeexemplar und die anschließende Patentierung kümmern, als ich auf amzon.de über den DeLonghi Pastakocher für ca. 30 Euro stolperte. Frustiert über die verlorenen Millionen, aber in der Hoffnung auf Pasta täglich im Büro bestellte ich das Gerät sofort. Im Grunde funktioniert das Gerät schon, es ist aber sehr groß und ist auch nicht sehr leicht zu säubern, was dem Konzept von schneller und einfacher Pastazubereitung leider zuwieder läuft. Continue reading ‘Nudeln schnell und einfach im Büro? DeLonghi Pastakocher’
Spätestens seit dem zerschredderten iPhone kennt Will It Blend vermutlich jeder. Diese Jungs gehen allerdings noch einen kleinen Schritt weiter und haben einen Schredder, durch den man ein komplettes Auto jagen kann. Sehr praktische Sache, wenn man beispielsweise gerade die Wohnung ein bisschen ausmisten will.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das gar nicht früher mitbekommen habe: Zum 1.7.2008 tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft. Neben anderen Änderungen, erhöht sich vor allem der Beitragssatz für Kinderlose von aktuell 1,95% auf dann 2,2%. Das ist nicht wirklich die Welt, aber es erfordert bei uns und wahrscheinlich auch bei vielen anderen Firmen ein Update unserer Finanzsoftware. Normalerweise gibt es die immer nur zum Jahreswechsel, aber jetzt durch die Pflegereform eben nun auch mitten im Jahr. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Kosten für die deutsche Wirtschaft insgesamt 100 Millionen Euro betragen sollen. Keine Ahnung ob das stimmt, aber vorstellbar finde ich es schon. Bei uns kostet das Softwareupdate etwa 300 EUR, dann muss ich mich 1 Stunde mit der Installation beschäftigen und unser Buchhalter wird auch nochmal 2 oder 3 Stunden investieren müssen, bis die Umstellung durch ist. Wenn es blöd läuft – und das ist in der Vergangenheit auch schon öfter passiert, liefert die Softwarefirma das Update verspätet aus. Die Folge wäre dann, erstmal noch nach den alten Sätzen abzurechnen und dann später einen Korrekturlauf zu machen. Je nachdem wie aufwendig es dann wirklich wird, schätze ich unsere Kosten, bei etwa 18 Mitarbeitern so auf 800 bis 1.600 EUR für diese Umstellung.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass diese Zusatzeinnahmen für die Pflegeversicherung so dringend benötigt werden, dass man nicht bis zum 1. Januar 2009 hätte warten können. Ich finde das sollte Standard sein, dass sich Gesetze, vor allem wenn sie solche Auswirkungen haben, nur zum Jahreswechsel ändern. Von Rücksichtnahme auf die Belange der Unternehmen kann man da wirklich nicht sprechen.
Auf diese Website hat die Welt definitiv gewartet: Cats That Look Like Hitler. Schon die Einleitung beschreibt genau worum es geht:
Does your cat look like Adolf Hitler? Do you wake up in a cold sweat every night wondering if he’s going to up and invade Poland? Does he keep putting his right paw in the air while making a noise that sounds suspiciously like “Sieg Miaow”? If so, this is the website for you.
Manche Bilder sind wirklich witzig und andere sehen ihm schon wirklich sehr ähnlich. Wenn man an die Reinkarnation glaubt, könnte man fast annehmen Adolf hätte sich inzwischen von der Kakerlake zur Katze hochgearbeitet. Ich frage mich noch, wie man eigentlich auf die Idee kommt, eine solche Website zu starten. Wahrscheinlich war viel Alkohol im Spiel.
Nachdem unser Mailserver in der Firma inzwischen so gut filtert, dass ich so gut wie keinen Spam mehr bekomme, suchen die Arschlöcher anscheinend schon nach neuen Wegen ihren Dreck unter die Leute zu bekommen. Inzwischen bekomme schon Faxe mit Aktienspam. Wahrscheinlich sind durch Flatrates oder VoIP die Faxpreise auch bei fast Null. Bisher hat sich Spam ja nur rentiert, weil das Versenden von eMails so gut wie nichts kostet. Aber auf diesem Niveau sind nun anscheinend eben die Telefonkosten auch angekommen. Nur gut, dass die Faxe bei mir auch nur als eMail mit Attachment ankommen und ich sie deswegen genauso einfach löschen oder filtern kann.
Ich mach das zwar schon immer, aber ab sofort sollte man bei Online Überweisungen die eingegebene Kontonummer drei mal gegenchecken. Das Amtsgericht München (Amtsgericht München, Az. 222 C 5471/07) hat nämlich entschieden, dass die Bank nicht verpflichtet ist, die Übereinstimmung von Kontonummer und Empfänger zu überprüfen. D.h. das Geld landet einfach auf der angegeben Kontonummer, auch wenn die ganz jemand anderem gehört. Und folglich muss die Bank auch keinen Schadensersatz leisten.
Im schlimmsten Fall müssen Sie das Geld dann dem Ihrem Gläubiger ein zweites mal überweisen und das falsch überwiesene Geld selbst zurückfordern. Mit all den Kosten für Anwälte, Gerichte und wenn der falsche Empfänger inzwischen insolvent ist, haben Sie doppelt oder dreifach Pech gehabt.
(via Frank Rösner)
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