
Autoren-Archiv für dr.escher Page 2 of 11
Zutanten: 1-2 Zwiebeln, 1-2 Knoblauchzehen, 1 grüne Paprikaschote, 1 kleine rote Chili, 1 EL Olivenöl, 250 g Reis, 500 ml Hühnerbrühe, 500g passierte Tomaten, 1/2 TL getrockneter Thymian, Salz, Pfeffer
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Die grüne Paprika
putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden (am besten zieht man die Haut auch ab). Das Öl in einem
großen Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig
dünsten. Die Paprikawürfel und die klein geschnittene Chili, sowie den Reis zugeben und kurz mitbraten.
Hühnerbrühe und die Tomaten zugeben und alles mit
Thymian, Salz und Pfeffer würzen, anschließend zum Kochen bringen und im geschlossenen Topf etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis gar und die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Es ist völlig legal – und doch kann und muss man von einem Verbraucherschutzverein mehr verlangen können: Mit einer höchst umständlichen Formulierung in seiner Satzung bindet der Nürnberger Mieterverein “MHM” seine Mitglieder bis zu 2 Jahre an ihre Mitgliedschaft für 42 Euro im Jahr, inkusive Rechtschutzversicherung für 75 Euro Jahresbeitrag. Und dabei hätte es der Verein überhaupt nicht nötig. Continue reading ‘Mieterverein: Wenn der eigene Helfer zum Feind wird’
Die SPD in Hessen hat offensichtlich den Kampf zwischen Mohamed Ali und George Foreman in Zaire vor Augen: Mohamed Ali konnte entgegen aller Vorhersagen damals den Box-Weltermeistertitel zurückgewinnen, weil er über mehrere Runden hinweg absichtlich Prügel einsteckte, um seinen Gegner, der stets auf ein schnelles Ende hinarbeitete und daher konditionell schnell abbaute, kurz vor Ende der 8. Runde mit zwei schnellen Links-Rechts-Kombinationen und neun aufeinander folgenden Kopftreffern auf die Bretter zu zwingen. Foreman blieb am Boden, der Kampf war entschieden. Diesen Kampf, der als “rumble in the jungle” in die Sportgeschichte einging, soll nun Schäfer-Gümbel in Hessen kämpfen. Die SPD schickt einen Menschen ins Rennen, dem niemand einen Sieg zutraut. Fassungslos fragt sich der Wähler, ob die SPD es tatsächlich ernst meint, mit diesem Kandidaten gegen Roland Koch anzutreten. Anstatt für den kurzen Wahlkampf einen prominenten SPD-Mann zu importieren, der in der Kürze der Zeit sich darauf konzentrieren könnte verlorenenes Vertrauen zurückzugewinnen, setzt die Hessen-SPD auf den Schoßhund von Ypsilanti, der weder inhaltlich noch medial einem Kampf gegen Koch gewachsen ist. Die SPD wird im Januar erkennen, dass ihr Mann bereits zu Beginn der 1. Runde auf die Bretter geht und Zaire nicht Wiesbaden ist.
Friendship among Women:
A woman didn’t come home one night. The next morning she told her husband that she had slept over at a friend’s house. The man called his wife’s 10 best friends. None of them knew anything about it.
Friendship among Men:
A man didn’t come home one night. The next morning he told his wife that he had slept over at a friend’s house. The woman called her husband’s 10 best friends.
Eight confirmed that he had slept over, and two said he was still there.
|brought to you by Frankster|
An der These von Rosa Luxemburg, nach der Freiheit die Freiheit des Anderen sei, ist viel dran. Eine Gesellschaft, die anderen vorschreibt, was sie zu denken haben, wird früher oder später auch mich einschränken. Die SPD war immer stolz auf ihre “Streitkultur”, selbst als sie in den achtziger Jahren dadurch dein Eindruck eines zerstrittenen Haufens erweckte und man ihr vielleicht auch deshalb die Regierung nicht zugetraut hatte. Eine Partei, die nur eine Meinung zulässt, ist keine demokratische Partei. Auf der anderen Seite ist auch richtig, dass man Kämpfe sinnvollerweise jedoch hinter verschlossenen Türen ausficht, um gerade den fatalen Eindruck der Führungslosigkeit zu vermeiden. Da aber nicht jedes Thema hinter verschlossenen Türen besprochen wird und oft auch der “Gang über die Medien” das letzte Mittel ist, kann auch ein abweichende Meinung, die über die Medien geäußert wird, nur schwer als Grundlage für einen Parteirauswurf herhalten – zumindest nicht dann, wenn man es mit der Meinungsfreiheit ernst nimmt. Darum ging es aber im Fall Clement nicht. Es ging um die Frage, ob ein namhaftes Parteimitglied, welches in der Privatwirtschaft tätig ist, wenige Tage vor einer Wahl indirekt dazu aufrufen darf, seine eigene Partei nicht zu wählen. Die Antwort ist ohne jeden Zweifel: Nein. Dass die SPD Wolfgang Clement nicht rausgeworfen hat, in der Angst dies würde ihrem Image schaden, ist umso schlimmer, als Celement nicht mal das bisschen Anstand hatte, das Einknicken des SPD-Bundesschiedsgerichts zu genießen, sondern der SPD in die ausgestreckte Hand zu spucken und selbst zu gehen. EIne Lehrstunde für die Zukunft. Continue reading ‘Wolfgang Clement spuckt in die offene Hand der SPD’
Hin und wieder bringt die Menschheit besondere Persönlichkeiten hervor, die ihre Spuren weit über ihren Tod hinaus hinterlassen. Heute vor 83 Jahren wurde Robert Francis Kennedy, genannt “Bobby”, als jüngerer Bruder des ebenfalls legendären US-Präsidenten John F. Kennedy geboren, dessen oberster Wahlkämpfer, Justizminister und engster Berater er war. Robert Kennedy war insbesondere die treibende Kraft im Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen und für eine Stärkung der amerikanischen Bürgerrechte. Weltweites Aufsehen erregte Robert Kennedy mit seiner Unterstützung des Afro-Amerikaners James Meredith, der sich gegen den Willen der dortigen Behörden als erster Schwarzer an der Universität von Mississippi einschreiben wollte, was erst nach der Entsendung von Militärtruppen durch Präsident Kennedy erzwungen werden konnte (ironischer Weise unterstützte James Meredith später die Republikanische Partei und versuchte mehrfach für diese in den Kongress einzuziehen). Nach der Ermordung seines Bruders vertrat Robert Kennedy den Staat New York im Senat, um 1968 selbst für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren. Robert Kennedy hatte gerade die Vorwahlen in Kalifornien gewonnen und damit seine Aussichten auf die Kandidatur der Demokraten enorm verbessert, als er in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 1968 im Hotel “Ambassador“ in Los Angeles erschossen wurde. Die Ermordnung von Robert Kennedy, der viel mehr als sein berühmter Bruder durch seine poltischen Inhalte zur Galionsfigur der amerikanischen Linken avancierte, gilt zusammen mit der Ermordung von Martin Luther King als das Ende einer durch Jugendlichkeit, Optimismus und Fortschrittsglauben charakterisierten Ära.
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