Archiv für die Kategorie 'Entertainment' Page 3 of 4



Nürnbergs König Hans Meyer entthront – Franken bestätigen extrem miesen Stil

Hans MeyerNiemand erwartet im professionellen Fußballgeschäft noch Dankbarkeit, oder gar Anstand im Umgang mit anderen. Man hat sich bereits daran gewöhnt, dass Trainer für alles verantwortlich gemacht werden und Verträge, aber insbesondere mündliche Absprachen von niemandem respektiert und eingehalten werden. Otto Rehagel sagte in einem Interview, nachdem er mit seiner griechischen Nationalmannschaft Europmeister wurde, er wisse ganz genau, dass er heute der “Herkules von Athen” sei, die Griechen ihn aber über die nächste Klippe würfen, sobald er nicht mehr gewinne. So gesehen ist es nichts besonderes, dass die Nürnberger Vereinsführung Trainer Hans Meyer gestern vor die Tür setzten. Und dennoch: Was für ein undankbares, stilloses Pack. Hans Meyer hat den fränkischen Fußballverein nach Jahrzehnten der Erfolglosigkeit, der finanziellen Eskapaden, des stetigen Auf- und Abstiegs ins gelobte Land geführt: Er hat den vollkommenen Versagerverein, der sich (wiedermal) auf dem allerletzten Abstiegsplatz befand, nicht nur in den UEFA-Cup zurückgeführt, sondern das ganze noch mit dem DFB-Pokal gekrönt – der erste nennenswerte Sieg der Franken seit 39 Jahren! Der Club-Präsident Roth versprach öffentlich, Meyer entscheide alleine über sein Vertragsende – um ihn gestern überstürzt zu feuern. Man muss sich für soviel Rückgratlosigkeit schämen – leider mal wieder. Continue reading ‘Nürnbergs König Hans Meyer entthront – Franken bestätigen extrem miesen Stil’

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Scientologe Tom Cruise. Was für ein Idiot

Tom CruiseIch denke, man kann es zugeben: Tom Cruise hat schon wirklich ein paar gute Filme gemacht. “Top Gun“, “Die Firma“, aber auch “Interview mit einem Vampir” gehörten – jeweils zu ihrer Zeit – schon zu dem, was man gerne gesehen hat. Wenn man fair ist, kann man auch nicht sagen, Cruise hätte einfach nur das Glück gehabt, jeweils in einem erfolgreichen Film mitzuspielen. Er ist meines Erachtens schon wirklich ein begnadeter Schauspieler. Man könnte ihn fast mögen, wenn er nicht ständig und dauernd mit völlig abstrusen Aussagen zur Scientology Church auffallen würde. Nachdem sehr viele “Künstler” sich irgendeine Idiotie zulegen, um extravagant zu wirken, habe ich diesen ganzen Scientology-Hokuspokus um Tom Cruises nie ernt genommen. Inzwischen glaube ich aber, der Mann ist wirklich gefährlich. Continue reading ‘Scientologe Tom Cruise. Was für ein Idiot’

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Meisterkino: My Cousin Vinny (1992) – Joe Pesci in Hochform

Cousin VinnyMeistens zeichnen sich großartige Kinofilme durch breit gesteuerte Werbung, enorme Besucherzahlen und hohe finanzielle Erfolge aus, sogenannte “Blockbuster” – Der Begriff “Blockbuster” leitet sich im Übrigen von Luftminen ab, die von den Alliierten im Luftkrieg des Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden. Aufgrund der verheerenden Wirkung wurden diese Bomben als „Wohnblockknacker“ oder eben „Blockbuster“ bezeichnet.

Aber man findet in der Videothek manchmal auch weniger erfolgreiche Filme, deren ausgebliebener Erfolg völlig unverständlich ist. In diesem Fall freut man sich umso mehr, einen “versteckten Schatz” gefunden zu haben und meistens sind dies Filme, die einem besonders in Erinnerung bleiben. So gehört für mich der Film “The Shawshank Redemption” (”Die Verurteilten”) zu den besten Filmen, die jemals gedreht wurden, auch wenn dessen großer Erfolg im Kino ausblieb. “My cousin Vinny” hat zwar deutlich weniger Tiefgang, aber Joe Pesci brachte mich dermaßen zum Lachen, dass ich mir den Film mehrmals ansehen musste. Continue reading ‘Meisterkino: My Cousin Vinny (1992) – Joe Pesci in Hochform’

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Motörhead. Beste Band der Welt.

MotörheadMotorhead ist auf die Eigenfrequenz des menschlichen Körpers geeicht, so dass es in Folge der Resonanz zu einem grenzenlosen Anstieg der Spannungsamplitude kommt, bis die eigene Systemgrenze erreicht ist, Resonanzkatastrophe nicht ausgeschlossen. Es gibt keinen besseren “Wachmacher” am Morgen, keinen besseren Stress- oder Agressionsabbau und keinen besseren Partyking. Der Genuss von Motorhead macht sie bei Ihrer Schwiegermutter oder Feiern mit hohem BWLer-Anteil nicht beliebt, denn Motörhead ist nichts für Schnösel, Motörhead ist Musik für Männer. Kein Kompromiss, sondern ehrlich, laut, dreckig und schnell. Genial eben. Continue reading ‘Motörhead. Beste Band der Welt.’

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“Stardust”. Eine nette britische Fantasy – Komödie

StardustStardust ist kein großes Kino. Aber nachdem mich ein kurzer Ausflug in die französische Küche niedergestreckt hat und ich daher heute krank zuhause bleiben musste, fand ich in Stardust wenigstens für knapp 2 Stunden eine nette Ablenkung. Michelle Pfeiffer, Claire Daines, Sienna Miller und Robert De Niro mischen in der Verfilmung von Neil Gaimans Fantasy-Bestseller über eine lebendig gewordene Sternschnuppe mit. Die Geschichte ist – wie bei Fantasyfilmen üblich – völlig abstrus, aber man merkt den Schauspielern an, dass sie Spaß bei den Dreharbeiten hatten und wenn man einfach mal Lust hat, “schönen Quatsch”, wie mein Vater zu sagen pflegt, zu schauen, dann ist man bei Stardust richtg. Continue reading ‘“Stardust”. Eine nette britische Fantasy – Komödie’

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Brechmittel Helge Schneider und der Deutsche Humor

Helge SchneiderEngländer sehen sich nicht nur als die Erfinder der Demokratie und des Fußballs, sondern auch als Heimstätte guten Humors. Und in der Tat kann man immer wieder nur neidisch auf englische und amerikanische Fernsehprogramme blicken. Vergleicht man beispielsweise Serien wie “Coupling”, oder “Friends” mit “Alles Atze”, oder “der Hausmeister” wird einem schnell klar, dass die meisten deutschen Komödianten (neudeutsch auch gerne “Comedians” genannt) nicht mal in der Regionalliga spielen. Der deutsche Humor ist aber besser als sein Ruf: Wer beispielsweise Gerhard Polt nicht witzig findet, der kann mir nur leid tun. Auch Harald Schmidt ist trotz seines derzeitigen Formtiefs eine begnadeter “Komödiant”. Auch für Hape Kerkeling muss man sich meines Erachtens keineswegs verstecken. Dass wir im englischensprachigen Raum trotzdem den Eindruck erwecken, der typische Deutsche sei ein “gnadenlos effizienter, aber humorloser Ingenieur” haben wir aber größtenteils vollkommen unwitzigen Personen wie Helge Schneider zu verdanken. Nicht nur, dass ich nicht ein einziges Mal über seine peinlichen Auftritte auch nur grinsen konnte, er schafft es tatsächlich mich in Agression zu versetzen, wenn sein Gesicht am Bildschirm erscheint. Continue reading ‘Brechmittel Helge Schneider und der Deutsche Humor’

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Heroes, die logische Fortsetzung: Zeroes

Hier schon mal der Trailer und weiter unten gibt es dann die ersten 4 Episoden:

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Episode 1Episode 2Episode 3Episode 4

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Alan Shore. Ein Leitbild für Anwälte

James SpaderDavid E. Kelly ist der wohl erfolgreichste Drehbuchautor und Produzent amerikanischer Serien mit “juristischem Einschlag”. Er zeichnet sich unter anderem für L. A. Law, Picket Fences, Chicago Hope, The Practice, Ally McBeal, Boston Public und Boston Legal veranwortlich. Als die überaus erfolgreiche Anwaltsserie “The Pratice” in der siebten Staffel ihres Bestehens in der Zuschauergunst einbrach, feuerte Kelly die Hälfte der Stammbesatzung und zog James Spader als neuen Anwalt “Alan Shore” hinzu, der nicht nur die Serie in der achten Staffel in Würde zu Ende führte, sondern gleichzeitig den Grundstein für die auf Spader zugeschnittene Serie Boston Legal legte, die auch heute noch äußert erfolgreich ist.

James Spader wurde 2004, 2005 und 2007 jeweils mit dem Emmy Award für seine Darstellung des Charakters Alan Shore ausgezeichnet. Kein Wunder, denn Alan Shore verkörpert das Leitbild eines Anwalts. Er ist leiderschaftlich, sarkastisch, rebellisch, auf eine angenehme Weise selbstverliebt und verfügt über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn mit leichtem Hang zum “Robin-Hood-Syndrom”. Da er dazu auch noch über hervorragende rhetorische Fähigkeiten und grenzenlosen Einfallsreichtum verfügt, ist er der Anwalt, den man, wenn es ihn denn nur wirklich geben würde, an seiner Seite haben möchte.

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US-Serie ” Heroes “. Save the Cheerleader, save the world

HeroesEs war nach dem Ende der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Hochgeputscht durch den phänomenalen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft und den glorreichen Sieg über Argentinien, fiel ich nach der Schmach im Halbfinale von Dortmund in ein tiefes emotionales Loch. Hinzu kam, dass alle US-Serien, die ich zu diesem Zeitpunkt verfolgte, Sommerpause machten und auch das Kino- und TV-Angebot des Sommers ein Grund gewesen wäre, sich zu erhängen. Da brachte mir ein Bekannter eine DVD mit der ersten Staffel der US-Serie Heroes von seinem US-Trip mit. “Heroes” – das klang mir nach einer Action-Serie für Kinder, ich musste unweigerlich an die “Masters of the Universe”-Figuren aus meiner Kinderheit denken. Aber da nunmal nichts anderes angeboten wurde und mir zahlreiche US-homepages suggerierten, es wäre eine phantastische Serie, begann ich um 19.00 Uhr mit der ersten Folge – und schaltete um 5.30 am nächsten Morgen den Fernseher wieder ab, um 3 Stunden später in die Arbeit gehen zu müssen.
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Johannes B. Kerner – Eine Zumutung

Kerner

Ich frage mich immer wieder, warum ich ihn eigentlich so verabscheue. Ist es dieser lächerliche abgekürzte 2. Vorname (Johannes “B” Kerner), oder auch die von ihm in Anlehnung an JFK verwendeten Initialen “JBK”? Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass er als Moderator und Kommentator bei Fußball-Länderspielen allen Zuschauern mit seinen völlig inkompetenten Geschwafel das Spiel versaut. So hat er in einem Interview zugegeben, von Fußball vorher keine Ahnung gehabt zu haben. Er habe sich sein Wissen erst anlesen müssen.

Aber es sind eigentlich seine Versuche, sich als Intellektuellen und “Bessermensch” darzustellen, die ihn so unsympatisch machen, denn Kerner ist ein schmieriger Anpasser und sich selbst für nichts zu schade: Moderierte er 1996 auf Sat.1 noch eine dieser unsäglichen und niveaulosen Talkshows, bei denen er sich offensichtlich wohlfühlte, indem er Minderbemittelte sich blosstellen ließ, so schaffte er dieses Niveau noch zu unterbieten, als er am Tag des Amoklaufs in Erfurt in der abendlichen Live-Sendung u. a. einen elf Jahre alten Jungen als Tatzeugen interviewte und das traumatisierte Kind mehrmals reißerisch fragte, wie dieser den Tathergang erlebt habe. Zu Recht wurde Kerner hierfür massiv von Harald Schmidt kritisiert, der sich daraufhin weigerte, an einer Preisverleihung teilzunehmen, die Kerner modierte.

Geradezu zur “Höchstform” lief Kerner aber auf, als er vor kurzem Eva Hermann aus seiner Sendung warf, nachdem diese dumm genug war, sich von Kerner vorführen zu lassen. Continue reading ‘Johannes B. Kerner – Eine Zumutung’

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