Archiv für die Kategorie 'Fremde Länder'

Japans Finanzminister erklärt die Krise und ihre Lösung

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Happy Birthday, Robert “Bobby” Kennedy

Hin und wieder bringt die Menschheit besondere Persönlichkeiten hervor, die ihre Spuren weit über ihren Tod hinaus hinterlassen. Heute vor 83 Jahren wurde Robert Francis Kennedy, genannt “Bobby”, als jüngerer Bruder des ebenfalls legendären US-Präsidenten John F. Kennedy geboren, dessen oberster Wahlkämpfer, Justizminister und engster Berater er war. Robert Kennedy war insbesondere die treibende Kraft im Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen und für eine Stärkung der amerikanischen Bürgerrechte. Weltweites Aufsehen erregte Robert Kennedy mit seiner Unterstützung des Afro-Amerikaners James Meredith, der  sich gegen den Willen der dortigen Behörden als erster Schwarzer an der Universität von Mississippi einschreiben wollte, was erst nach der Entsendung von Militärtruppen durch Präsident Kennedy erzwungen werden konnte (ironischer Weise unterstützte James Meredith später die Republikanische Partei und versuchte mehrfach für diese in den Kongress einzuziehen). Nach der Ermordung seines Bruders vertrat Robert Kennedy den Staat New York im Senat, um 1968 selbst für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren. Robert Kennedy hatte gerade die Vorwahlen in Kalifornien gewonnen und damit seine Aussichten auf die Kandidatur der Demokraten enorm verbessert, als er in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 1968 im Hotel “Ambassador“ in Los Angeles erschossen wurde. Die Ermordnung von Robert Kennedy, der viel mehr als sein berühmter Bruder durch seine poltischen Inhalte zur Galionsfigur der amerikanischen Linken avancierte, gilt zusammen mit der Ermordung von Martin Luther King als das Ende einer durch Jugendlichkeit, Optimismus und Fortschrittsglauben charakterisierten Ära.

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McCain: Hut ab vor so viel Anstand in der Niederlage

Ich kann mich nicht daran erinnern, einen so guten Verlierer jemals gesehen, oder gehört zu haben. So unanständig die Republikaner-Kampagne wieder war, umso mehr sieht man, dass das nicht auf McCain zurückgeht:

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Liste der bisherigen US Präsidentenwahlen

Lange ist es ja nicht mehr hin bis zur Wahl des 56. US Präsidenten. Wer also am 4. November mit seinem Wissen über die bisherigen Wahlen protzen will, findet auf dieser Seite eine schöne, kompakte Auflistung aller bisherigen Wahlen, inkl. der Kandidaten, wer welche Staaten gewonnen hat und der genauen Stimmverteilung. Da alle Wahlen mit dem entsprechenden Wikipedia Artikel verlinkt sind, kann man sich auch noch mehr Hintergrundwissen aneignen.

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John McCain bei David Letterman

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Das war übrigens kurz vor dem Al Smith Diner.

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Al Smith Dinner

Das Alfred E. Smith Memorial Foundation Dinner ist ein Benefitzdinner für die katholische Organisationen in New York. Seit Jahren halten dort die beiden Kandidaten für das US Präsidentenamt sehr humorvolle Reden. Dieses Jahr natürlich John McCain und Barack Obama:

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John Cleese on Sarah Palin

Auf die Frage nach Sarah Palin bricht er erstmal in schallendes Gelächter aus:

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(via Egghat)

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The Great Schlepp

Der Wahlkampf in den USA ist schon wirklich witzig: Die Kampagne “The Great Schlepp” richtet sich an junge Juden mit älteren Verwandten in Florida. Die sollen “ihre Fetten Ärsche in Bewegung setzen”, nach Florida fahren und ihre Großeltern überzeugen für Barack Obama zu stimmen, da Florida ja so wichtig für die Entscheidung ist. Den Anfang macht Sarah Silverman:

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(via franztoo)

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Paul Newman ist tot – Unerreicht, Unersetzlich

Man ist inzwischen so an die mittelmäßige Model-Riege der neuen Schauspielergeneration gewöhnt, dass man vergessen hat, dass Hollywood auch ganz Großes hervorgebracht hat. Mit Paul Newman ist nicht nur einer der großartigsten Schauspieler gestorben, sondern auch einer der politisch engagiertesten und größten bekannten Wohltäter. Mit Filmen wie Exodus, Haie der Großstadt, Der Clou und Butch Cassidy und Sundance Kid hat er unerreichte Meilensteine gesetzt. Den Oscar erhielt er erst 1986 für die Fortsetzung des “Fast Eddy” aus Haie der Großstadt zusammen mit Tom Cruise in Die Farbe des Geldes.

Paul Newman bezeichnete es einmal als seine größte Auszeichnung, dass er auf der berüchtigten, 20 Personen umfassenden “Feindesliste” des US-Präsidenten Nixon auf Platz 19 war, denn er setzte sich bereits in den 60er Jahren enorm für die Bürgerrechtsbewegung ein. Auch während des kalten Krieges nutze er seine Popularität für die Friends- und Abrüstungsbewegung. Aus seiner Kochleidenschaft ging die sehr erfolgreiche, hauptsächlich Saucen produzierende Firma “Newman’s Own” hervor, deren gesamte Gewinne (es wird von 200 Mio. Dollar Jahresgewinn gesprochen) zugunsten wohltätiger Zwecke verwendet werden.

Sein Freund Robert Redford, der als bisher einziger seinen Maßstäben gerecht wurde, hat es richtig ausgedrückt: “Es gibt einen Punkt, wo man Gefühle nicht mehr mit Worten beschreiben kann. Dadurch, dass es ihn gab, ging es meinem Leben und diesem Land besser”

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Palin: McCain will Stewardess zur Vizepräsidentin

Das folgende Video ist nur der warmup der Sendung “Real Time with Bill Maher”. Die anderen Teile der Sendung sind auch bei Youtube online. Unbedingt anschauen, das ist wirklich mal guter Humor

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