Archiv für die Kategorie 'Geld'

Aktueller Spartipp

Gerade jetzt in der größten Krise der Bundesrepublik, muss ja jeder schauen, wie er ein bisschen sparen kann. Hier ein wirkungsvoller und einfach umzusetzender Tipp aus der RTL II Serie Frauentausch. Da soll noch einer sagen das wäre Trash TV:

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Kurze Zusammenfassung der Finanzkrise

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(via Egghat)

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Versicherungsmakler müssen im Interesse des Kunden handeln

Im Finanzblog habe ich gelesen, dass Versicherungsmakler sich schadensersatzplflichtig machen, wenn sie nicht im Interesse ihrer Kunden handeln, also beispielsweise ein ungeeignetes Produkt vermitteln. In dem dem vor dem OLG Frankfurt verhandeltem Fall hatte der Versicherungsmakler eine private Krankenversicherung vermittelt und dabei behauptet, dass die Altersrückstellungen des Kunden mitgenommen werden könnten. Später stellte sich heraus, dass das nicht stimmte und der Kunde verlangte Schadensersatz. Dem hab das OLG Frankfurt statt (Az.: 12 U 214/06), denn der Versicherungsmakler hätte das wissen müssen und habe damit seine Beratungspflichten verletzt.

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Steuern auf Steuern

Keine Ahnung warum mir das bisher noch nie aufgefallen ist, aber an der Tankstelle bezahlt man auf den kompletten Nettobetrag bezogen 19% Umsatzsteuer. Darin ist aber zu gut 60% ja die Mineralölsteuer enthalten. Das bedeutet in diesem Fall wird eine Steuer auf eine Steuer erhoben. Das ist schon eine wahnsinnige Idee, auf die man erst einmal kommen muss: Eine Steuer auf eine Steuer zu erheben. Und das ist nicht nur bei der Mineralölsteuer so, sondern auch bei allen anderen Verbrauchssteuern, wie Energiesteuer, Tabaksteuer, Stromsteuer, Biersteuer, Kaffeesteuer, Alkopopsteuer, Branntweinsteuer, Schaumweinsteuer, Zwischenerzeugnissteuer und Rennwett- und Lotteriesteuer.

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Pflegeversicherung kostet Millionen

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das gar nicht früher mitbekommen habe: Zum 1.7.2008 tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft. Neben anderen Änderungen, erhöht sich vor allem der Beitragssatz für Kinderlose von aktuell 1,95% auf dann 2,2%. Das ist nicht wirklich die Welt, aber es erfordert bei uns und wahrscheinlich auch bei vielen anderen Firmen ein Update unserer Finanzsoftware. Normalerweise gibt es die immer nur zum Jahreswechsel, aber jetzt durch die Pflegereform eben nun auch mitten im Jahr. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Kosten für die deutsche Wirtschaft insgesamt 100 Millionen Euro betragen sollen. Keine Ahnung ob das stimmt, aber vorstellbar finde ich es schon. Bei uns kostet das Softwareupdate etwa 300 EUR, dann muss ich mich 1 Stunde mit der Installation beschäftigen und unser Buchhalter wird auch nochmal 2 oder 3 Stunden investieren müssen, bis die Umstellung durch ist. Wenn es blöd läuft – und das ist in der Vergangenheit auch schon öfter passiert, liefert die Softwarefirma das Update verspätet aus. Die Folge wäre dann, erstmal noch nach den alten Sätzen abzurechnen und dann später einen Korrekturlauf zu machen. Je nachdem wie aufwendig es dann wirklich wird, schätze ich unsere Kosten, bei etwa 18 Mitarbeitern so auf 800 bis 1.600 EUR für diese Umstellung.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass diese Zusatzeinnahmen für die Pflegeversicherung so dringend benötigt werden, dass man nicht bis zum 1. Januar 2009 hätte warten können. Ich finde das sollte Standard sein, dass sich Gesetze, vor allem wenn sie solche Auswirkungen haben, nur zum Jahreswechsel ändern. Von Rücksichtnahme auf die Belange der Unternehmen kann man da wirklich nicht sprechen.

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Aktienspam jetzt auch per Fax

Nachdem unser Mailserver in der Firma inzwischen so gut filtert, dass ich so gut wie keinen Spam mehr bekomme, suchen die Arschlöcher anscheinend schon nach neuen Wegen ihren Dreck unter die Leute zu bekommen. Inzwischen bekomme schon Faxe mit Aktienspam. Wahrscheinlich sind durch Flatrates oder VoIP die Faxpreise auch bei fast Null. Bisher hat sich Spam ja nur rentiert, weil das Versenden von eMails so gut wie nichts kostet. Aber auf diesem Niveau sind nun anscheinend eben die Telefonkosten auch angekommen. Nur gut, dass die Faxe bei mir auch nur als eMail mit Attachment ankommen und ich sie deswegen genauso einfach löschen oder filtern kann.

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Preisgelder für TV-Spielshows sind steuerpflichtig

Gewinnt man bei einer Lotterie oder einem Pferderennen, so unterliegen die Gewinne nicht der Einkommensteuer. Wenn man für sein Geld jedoch “arbeitet”, indem man beispielsweise an einer Spielshow im Fernsehen teilnimmt und sich zu einer Gegenleistung, nämlich zur Überlassung der Persönlichkeitsrechte, zu Werbeauftritten und zum Stillschweigen über alle Abläufe verpflichtet, unterliegen die Preisgelder der Steuerpflicht. So hat es der Bundesfinanzhof in einem neuen Urteil entschieden (BFH, Urteil vom 28.11.2007 – IX R 39/06). Das Urteil ist in sich schlüssig und juristisch kaum angreifbar – schließlich müssen Arbeitnehmer ihr hart verdientes Geld auch der Einkommenssteuer unterwerfen. Es bleibt jedoch die Frage, warum dies für Lotteriegewinne nicht gilt. Kann man es denn wirklich gut heissen, dass der, der für sein Geld arbeitet, Steuern zahlen muss, während der, der es einfach geschenkt bekommt, also nicht mal was dafür geleistet hat, zum Dank auch noch alles steuerfrei bekommt? Continue reading ‘Preisgelder für TV-Spielshows sind steuerpflichtig’

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Steinbrück loves cash und schmeisst es gleich zum Fenster raus.

Steuern zu bezahlen wäre sicher ein bisschen weniger schmerzhaft, wenn man nicht immer den Eindruck hätte, dass ein nicht gerade kleiner Teil davon regelmäßig verschwendet wird. Viele Beispiele davon trägt der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch zusammen, aber vieles bleibt sicher auch unentdeckt. Eine besondere Perle habe ich gerade im Blog von Steuerberater Frank Rösner gefunden: Eine offizielle Website des Bundesministeriums der Finanzen zeigt Peer Steinbrück als Rapper mit dem Titel “I love cash”. Bitte schaut selber ins Impressum.

Da kann man sich gleich doppelt verarscht vorkommen. Zum einen, dass das Finanzministerium endlich zugibt möglichst viel bei uns abgreifen zu wollen und zweitens, dass es dieses Geld dann gleich wieder für so einen Scheißdreck zum Fenster raus wirft. Welchen Drogencocktail muss man eigentlich einnehmen, um für so einen hirnverbrannten Schwachsinn Steuergelder auszugeben? Das glaub ich einfach nicht.

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BAföG-Rückzahlungen möglicherweise steuerlich absetzbar

Beim Bundesfinanzhof ist gerade eine Klage anhängig in der es darum geht, ob die BAföG-Rückzahlungen als Ausbildungskosten von der Steuer absetzbar sind. Bisher wurde das von den Finanzämtern negativ entschieden. Die Begründung lautet, dass die Kosten ja bereits früher entstanden sind und es sich nun lediglich um eine Darlehnstilgung handelt. Der Kläger argumentiert jetzt, dass er ja während des Studiums als BAföG Empfänger ja am Existenzminimum lebt, deswegen keine Steuern bezahlen muss und dann natürlich auch nichts absetzen kann. Damit er nicht schlechter gestellt wird als andere, müssten die Kosten eben später absetzbar sein. Steuertipp:

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Steuern sparen als Autovermieter

Neue Steuersparidee für Angestellte: Einfach das selbst gekaufte Auto an den Arbeitgeber vermieten. Wer das macht kann als selbständiger Autovermieter gelten und sich dadurch die beim Kauf bezahlte MwSt. zurückerstatten lassen.

Continue reading ‘Steuern sparen als Autovermieter’

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