Heute wird im Bundestag über die Vorratsdatenspeicherung abgestimmt. Nach den Plänen von CDU, CSU und SPD sollen ab dem nächsten Jahr alle Verbindungsdaten von Telefon- und Handygesprächen, sowie eMail- und Internetnutzung gespeichert werden. Bei Mobiltelefonen soll sogar der jeweilige Standort des Benutzers mit erfasst und gleichzeitig Anonymisierungsdienste verboten werden.

Durch diese Daten können ganz einfach Bewegungsprofile und geschäftliche und private Kontakte identifiziert werden. Zwar werden nur die Verbindungdaten und nicht die Inhalte der Kommunikation gespeichert, aber durch die Daten lassen sich trotzdem Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen. Beispielsweise aus den Websites, die Sie in den letzten 6 Monaten besucht haben, lassen sich sicher einige Kenntnisse destillieren. Zugriff auf diese Daten sollen neben Polizei und Staatsanwaltschaften auch Nachrichtendienste und sogar ausländische Staaten erhalten.
Bisher dürfen Kommunikationsanbieter nur das speichern, was zur Erstellung der Rechnung notwendig ist. Also insbesondere keine Standortdaten oder eMail Verbindungen und der Kunde kann verlangen, dass alle Daten nach Rechnungsversand gelöscht werden. Das soll sich dann ab 2008 ändern.
Gegen diese Neuregelung kämpft der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet-Nutzern, der die Arbeit gegen die geplante Vollprotokollierung der Telekommunikation koordiniert. Weitere Informationen und Gegenargumente zum weitverbreiteten “Ich hab doch nichts zu befürchten” gibts unter http://www.vorratsdatenspeicherung.de.
Geht es Euch auch so, dass es im Freundes- und Bekanntenkreis immer schwieriger wird einen gemeinsamen Termin zu finden? Zu zweit geht es noch, beispielsweise einen Termin zum Mittagessen auszumachen, aber schon bei 3 Leuten wird es immer komplizierter. Phillip kann immer erst ab 20:00, aber nie am Montag, ich habe Donnerstag neuerdings einen Italienischkurs und Karo ist am Wochenende schon immer 4 Monate im vorraus ausgebucht. Vermutlich kann man das mathematisch sogar berechnen: Die Wahrscheinlichkeit “P(T)” einen gemeinsamen Termin zustande zu bringen, nähert sich mit jedem weiteren Teilnehmer “T” immer mehr gegen Null. Während der Koordinationsaufwand “K(T)” exponentiell wächst.
Um wenigstens den Koordinationsaufwand klein zu halten, gibt es Doodle. Dort gibt man einfach seine Daten zu dem geplanten Termin ein und markiert wann man Zeit hätte. Danach generiert Doodle einen Link, denn man einfach an Alle verschickt, die man gerne dabeihätte. Die Eingeladenen können sich dann selbst eintragen und ihrerseits angeben, wann sie Zeit hätten. Am Ende kann man sich dann die Zeit ausgeben lassen, zu der die meisten Leute können. Neben der Zeitersparniss bei der Abstimmung ist an Doodle toll, dass man sich nicht registrieren und nicht mal zwingend seine eMail Adresse angeben muss.
via stereopoly.de
Websiten mit praktischen Tipps oder allgemeinen Anleitungen zu verschiedensten Alltragsdingen gibts ja schon lange. Die erste in Deutschland waren vermutlich Herberts Männerseiten, auf denen man schon seit 1995 nachlesen kann, wie man Krawatten bindet, welche Hausmittel am besten gegen die Kopfschmerzen nach einer durchzechten Nacht wirken oder wie man einen vorgespielten Orgasmus erkennen kann. Sehr professionelle Videoanleitungen, diesmal auch für beide Geschlechter, gibt es auf VideoJug. Zwar sind die Anleitungen auf Englisch, aber dafür findet man wirklich zu jedem nur denkbaren Problem eine Videoanleitung. How To Be The Perfect Girlfriend, or Boyfriend, wie man verhindert, dass einem beim Kuscheln im Bett der Arm einschläft, aber auch ernste Themen wie How To Make A Business Plan oder How To Change The Oil In Your Car.
Nochmal besser wird das ganze auf waitless.org. Der Untertitel “Fast-forward through the boring parts of life” zeigt schon worum es geht, nämlich langweilige Alltagsdinge schneller zu erledigen. Beispielsweise T-Shirts schneller ausziehen, das iPod Kabel aufwickeln oder ganz wichtig: Getränke schneller kühlen. Die Website gibt auch gleich an, wie viel Zeit man damit, hochgerechnet auf ein ganzes Leben einsparen kann.
Gefunden via Bindestrich

apt-get install openssl libssl-dev module-assistant libncurses5-dev libzzip-dev zlib1g-dev g++ flex bison lynx libiksemel-dev
module-assistant prepare
cd /usr/src
wget http://www.misdn.org/downloads/releases/mISDNuser-1_1_6.tar.gz
wget http://www.misdn.org/downloads/releases/mISDN-1_1_6.tar.gz
wget http://www.asterisk-support.de/mirror/asterisk-1.4/asterisk-1.4.18.1.tar.gz
tar xzf mISDN-1_1_6.tar.gz
tar xzf mISDNuser-1_1_6.tar.gz
tar xzf asterisk-1.4.18.1.tar.gz
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Es ist eine unschöne und – zumindest im christlichen Raum – unrühmliche, ja amoralische Eigenschaft eines Menschen: Schadenfreude. Diese Freude am Leid eines Anderen ist insbesondere bei Männern stark ausgebildet und wird besonders genossen, wenn sich der Geschädigte angeblich oder tatsächlich selbst vorher ungerecht verhalten hat.
Mit enormer Schadenfreude wird derzeit im Internet berichtet, dass das Amtsgericht Berlin-Tiergarten den in der Presse als “Abmahnanwalt” bezeichneten Müncher Rechtsanwalt Günter Freiher von Gravenreuth zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt hat – ohne Bewährung. Der Rechtsanwalt hatte gegen die Berliner Tageszeitung “taz” in einem vorherigen Zivilverfahren gewonnen und später behauptet, diese hätten die daraus entstandenen Anwaltsgebühren nicht bezahlt. Er lies daraufhin die Internetdomain der Zeitung “taz.de” pfänden und versuchte, diese öffentlich versteigern zu lassen. Die taz konnte anscheinend nicht nur nachweisen, dass sie die Gebühren doch vorher bezahlt hatte, vielmehr wurde auf Grund der Betrugsanzeige der Zeitung bei einer Kanzleidurchsuchung des Anwalts ein Fax gefunden werden, in welchem die taz die Zahlung dem Anwalt angezeigt hatte. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten lies die Behauptung des Anwalts, dieses Fax sei im “Arbeitschaos” untergegangen, nicht zählen und verurteilte ihn zu einer – im Hinblick auf die Schwere der Straftat – enorm hohen Strafe. Continue reading ‘“Abmahnanwalt” Gravenreuth zu Haftstrafe verurteilt’
Vor etwas mehr als einem Jahr, war ich noch total skeptisch, wofür man UMTS eigentlich jemals brauchen sollte. Insbesondere nach dieser komischen Versteigerung der Lizenzen und den Umsummen, die die Telkos da an den Bund gezahlt haben, habe ich das für einen Rohrkrepierer gehalten. Inzwischen hat sich meine Meinung aber total ins Gegenteil verkehrt.
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