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	<title>bylog.de &#187; Politik</title>
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		<title>Du bist Terrorist</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 06:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jhein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Du bist Terrorist from alexanderlehmann on Vimeo.

    

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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4631958">Du bist Terrorist</a> from <a href="http://vimeo.com/user221974">alexanderlehmann</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>FDP: Haltet den Brandstifter!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[In den sp&#228;ten achtziger Jahren hatte ich oft hitzige Diskussionen mit der Mutter eines guten Freundes gef&#252;hrt. Sie war damals die lokale Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und vertrat bis zum Schluss die Auffassung, den Menschen ginge es in der DDR besser, als bei uns. Als der gesamte Ostblock implodierte waren diese Gefechte schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2009/05/westerwelle.jpg" rel="lightbox[455]"><img class="alignright size-full wp-image-456" title="Guido Westerwelle" src="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2009/05/westerwelle.jpg" alt="" width="180" height="247" /></a>In den sp&#228;ten achtziger Jahren hatte ich oft hitzige Diskussionen mit der Mutter eines guten Freundes gef&#252;hrt. Sie war damals die lokale Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und vertrat bis zum Schluss die Auffassung, den Menschen ginge es in der DDR besser, als bei uns. Als der gesamte Ostblock implodierte waren diese Gefechte schnell zu Ende, denn die Fernsehbilder und pers&#246;nlichen Erfahrungen &#252;berzeugten auch meine Gespr&#228;chspartnerin und nach allem was ich noch von ihr geh&#246;rt habe, hat sie ihre politische Laufbahn dann auch beendet. Was aber der Zusammenbruch der osteurop&#228;ischen Staaten f&#252;r die Kommunisten war, h&#228;tte die Finanzkrise f&#252;r die FDP in Deutschland sein m&#252;ssen: Die Erkenntnis des vollkommenen Versagens ihrer staatspolitischen Konzepte.</p>
<p>Man m&#246;ge sich nur eine Sekunde ausmalen, was gewesen w&#228;re, wenn die FDP sich in der Vergangenheit durchgesetzt und die Finanzm&#228;rkte noch viel st&#228;rker dereguliert worden und die Steuer gesenkt worden w&#228;ren: Die Krise w&#228;re noch schlimmer und dem Staat w&#252;rde das Geld fehlen, entgegenzusteuern. Anstatt nun aber kleinlaut den Anderen das Feld zu &#252;berlassen, spielen sich Westerwelle und Niebel weiterhin als Mustersch&#252;ler auf, die w&#252;ssten, wie man das Land retten k&#246;nnte. Sie werden es selbst erraten: Nat&#252;rlich durch &#8220;Steuern runter&#8221; und &#8220;Entb&#252;rokratisierung&#8221;, sprich: Deregulierung. Nun, dass zwei so derma&#223;en arrogante Personen auch jetzt nicht einsehen, dass Deutschland ohne sie gut vertreten war, hat mich nicht verwundert. Verwundert hat mich, als ich die neusten Umfrageergebnisse sah und die FDP auch noch im Aufwind ist. Vielleicht sollten wir auch die Manger der Hypo Real Estate zu Ministern machen und Bernard L. Madoff zum Bundespr&#228;sident w&#228;hlen.</p>
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		<title>Sch&#228;fer-.. wer? Selbstmord mit Ansage in Hessen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 10:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD in Hessen hat offensichtlich den Kampf zwischen Mohamed Ali und George Foreman in Zaire vor Augen: Mohamed Ali konnte entgegen aller Vorhersagen damals den Box-Weltermeistertitel zur&#252;ckgewinnen, weil er &#252;ber mehrere Runden hinweg absichtlich Pr&#252;gel einsteckte, um seinen Gegner, der stets auf ein schnelles Ende hinarbeitete und daher konditionell schnell abbaute, kurz vor Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/12/schaefer_guembel3.jpg" rel="lightbox[406]"><img class="alignright size-full wp-image-416" title="schaefer_guembel3" src="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/12/schaefer_guembel3.jpg" alt="" width="180" height="196" /></a>Die SPD in Hessen hat offensichtlich den Kampf zwischen Mohamed Ali und George Foreman in Zaire vor Augen: Mohamed Ali konnte entgegen aller Vorhersagen damals den Box-Weltermeistertitel zur&#252;ckgewinnen, weil er &#252;ber mehrere Runden hinweg absichtlich Pr&#252;gel einsteckte, um seinen Gegner, der stets auf ein schnelles Ende hinarbeitete und daher konditionell schnell abbaute, kurz vor Ende der 8. Runde mit zwei schnellen Links-Rechts-Kombinationen und neun aufeinander folgenden Kopftreffern auf die Bretter zu zwingen. Foreman blieb am Boden, der Kampf war entschieden. Diesen Kampf, der als &#8220;rumble in the jungle&#8221; in die Sportgeschichte einging, soll nun Sch&#228;fer-G&#252;mbel in Hessen k&#228;mpfen. Die SPD schickt einen Menschen ins Rennen, dem niemand einen Sieg zutraut. Fassungslos fragt sich der W&#228;hler, ob die SPD es tats&#228;chlich ernst meint, mit diesem Kandidaten gegen Roland Koch anzutreten. Anstatt f&#252;r den kurzen Wahlkampf einen prominenten SPD-Mann zu importieren, der in der K&#252;rze der Zeit sich darauf konzentrieren k&#246;nnte verlorenenes Vertrauen zur&#252;ckzugewinnen, setzt die Hessen-SPD auf den Scho&#223;hund von Ypsilanti, der weder inhaltlich noch medial einem Kampf gegen Koch gewachsen ist. Die SPD wird im Januar erkennen, dass ihr Mann bereits zu Beginn der 1. Runde auf die Bretter geht und Zaire nicht Wiesbaden ist.</p>
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		<title>Wolfgang Clement spuckt in die offene Hand der SPD</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 10:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[An der These von Rosa Luxemburg, nach der Freiheit die Freiheit des Anderen sei, ist viel dran. Eine Gesellschaft, die anderen vorschreibt, was sie zu denken haben, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter auch mich einschr&#228;nken. Die SPD war immer stolz auf ihre &#8220;Streitkultur&#8221;, selbst als sie in den achtziger Jahren dadurch dein Eindruck eines zerstrittenen Haufens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/12/wolfgang_clement.jpg" rel="lightbox[392]"><img class="alignright size-full wp-image-393" title="wolfgang_clement" src="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/12/wolfgang_clement.jpg" alt="" width="180" height="208" /></a>An der These von Rosa Luxemburg, nach der Freiheit die Freiheit des Anderen sei, ist viel dran. Eine Gesellschaft, die anderen vorschreibt, was sie zu denken haben, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter auch mich einschr&#228;nken. Die SPD war immer stolz auf ihre &#8220;Streitkultur&#8221;, selbst als sie in den achtziger Jahren dadurch dein Eindruck eines zerstrittenen Haufens erweckte und man ihr vielleicht auch deshalb die Regierung nicht zugetraut hatte. Eine Partei, die nur eine Meinung zul&#228;sst, ist keine demokratische Partei. Auf der anderen Seite ist auch richtig, dass man K&#228;mpfe sinnvollerweise jedoch hinter verschlossenen T&#252;ren ausficht, um gerade den fatalen Eindruck der F&#252;hrungslosigkeit zu vermeiden. Da aber nicht jedes Thema hinter verschlossenen T&#252;ren besprochen wird und oft auch der &#8220;Gang &#252;ber die Medien&#8221; das letzte Mittel ist, kann auch ein abweichende Meinung, die &#252;ber die Medien ge&#228;u&#223;ert wird, nur schwer als Grundlage f&#252;r einen Parteirauswurf herhalten &#8211; zumindest nicht dann, wenn man es mit der Meinungsfreiheit ernst nimmt. Darum ging es aber im Fall Clement nicht. Es ging um die Frage, ob ein namhaftes Parteimitglied, welches in der Privatwirtschaft t&#228;tig ist, wenige Tage vor einer Wahl indirekt dazu aufrufen darf, seine eigene Partei nicht zu w&#228;hlen. Die Antwort ist ohne jeden Zweifel: Nein. Dass die SPD Wolfgang Clement nicht rausgeworfen hat, in der Angst dies w&#252;rde ihrem Image schaden, ist umso schlimmer, als Celement nicht mal das bisschen Anstand hatte, das Einknicken des SPD-Bundesschiedsgerichts zu genie&#223;en, sondern der SPD in die ausgestreckte Hand zu spucken und selbst zu gehen. EIne Lehrstunde f&#252;r die Zukunft.<span id="more-392"></span></p>
<p>Wolfgang Clement wurde durch die SPD gro&#223; gemacht. Im Gegensatz zu Gehard Schr&#246;der, zog er den Nutzen von der Partei, weniger sie von ihm. Im Schatten von NRW-Ministerpr&#228;sident Johannes Rau galt Clement zwar als der geborene Nachfolger (&#8221;ewiger Kronprinz&#8221;), als Rau aber unter Druck einwilligte,  den Posten 1998 zu r&#228;umen und Celement die Amtsgesch&#228;fte zu &#252;bergeben, entpuppte sich Celement als viel weniger erfolgversprechend, als seine Partei hoffte: Bei der Landtagswahl 2000 konnte er nur knapp die Regierungsmehrheit mit den Gr&#252;nen erhalten. 2002 wechselte er dann ins Bundeskabinett, wo er als &#8220;Superminister&#8221; helfen sollte, das Land wirtschaftlich und die SPD in den Umfragen zu stabilisieren. In beiden Aufgabenfeldern trat Celement kaum in Erscheinung. Nach der SPD-Wahlniederlage 2005 verlie&#223; Clement die Bundespolitik und wechselte zu <span class="mw-redirect">RWE Power AG. Immer wieder wird ihm seitdem vorgeworfen, Sprachrohr der Atomlobby zu sein.<br />
</span></p>
<p>In einem <a href="http://www.welt.de/politik/article1571459/Clement_warnt_vor_Wahl_von_Andrea_Ypsilanti.html" target="_blank">Artikel f&#252;r die Zeitung &#8220;Die Welt&#8221;</a> entgegenete Wolfgang Clement auf die Forderung von Hessens SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti nach einem neuen Energiemix, der die Atomkraft in Hessen ersetzen solle, dies f&#252;hre nur zu einer Erh&#246;hung der Abh&#228;ngigkeit vom Ausland und damit zu einem Risiko weiterer Kostensteigerungen, namentlich f&#252;r die Industrie.  Clement schloss in dem Appell an die W&#228;hler in Hessen: „Deshalb w&#228;ge und w&#228;hle genau, wer Verantwortung f&#252;r das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann – und wem nicht&#8221;.</p>
<p>Gem&#228;&#223; § 10 IV des Parteiengesetzes darf ein Mitglied nur dann aus einer Partei ausgeschlossen werden, wenn es vors&#228;tzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen Grunds&#228;tze oder Ordnung der Partei verst&#246;&#223;t und ihr damit schweren Schaden zuf&#252;gt.</p>
<p>Bei der Frage, ob eine negative &#196;u&#223;erung eines Mitglieds seiner Partei &#8220;schweren Schaden&#8221; zuf&#252;gt, kommt es nat&#252;rlich auch auf das politische Gewicht einer Person an. W&#228;hrend eine abf&#228;llige Meinung eines einfachen Parteimitglieds in der &#214;ffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, kommt dem Wort eines ehemaligen Landes- und Bundesministers, der &#252;ber lange Jahre das wirtschaftliche Sprachrohr der Partei war, ein sehr hohes Gewicht zu. Es kommt aber auch darauf an, wann man seine Kritik &#228;u&#223;ert. Ist nach einer verlorenen Wahl der typische Zeitpunkt zur Kritik und zur Forderung nach einem Neuanfang, kommt eine Fundamentalkritik direkt vor einer wichtigen Wahl einem Knieschuss gleich, vor allem dann, wenn der Spitzenkandidatin indirekt unterstellt wird, sie de-industralisiere Deutschland. Und es kommt letztendlich auch auf die Wortwahl an. Celement war lange genug Politiker um zu wissen, wie man eine inhaltliche Kritik &#228;u&#223;ern kann, ohne die kritisierte Person zu besch&#228;digen. Man betont dann erst ausf&#252;hrlich die Gemeinsamkeiten, um am Ende in einem inhaltlichen Punkt &#8220;sich ein kleine &#196;nderung zu erw&#252;nschen&#8221;. Celemt w&#228;hlte aber nicht das Florett, sondern eine Axt: Der W&#228;hler solle sich h&#252;ten, seine Parteikollegin zu w&#228;hlen.</p>
<p>Dieses Verhalten ist nicht nur unsolidarisch, es ist asozial. Wer das Recht hatte, &#252;ber Jahre hinweg Partei- und Regierungs&#228;mter auch durch die Mithilfe seiner Parteikollegen auszu&#252;ben und dann, wenn ein anderer am Beginn seiner Karriere steht, direkt vor einem selbsterk&#228;mpften Wahlsieg in die Bein zu gr&#228;tschen, offenbart ein solches Defizit an kollegialem Anstand, dass er zumindest dann aus der Partei geworfen geh&#246;rt, wenn er im nachhinein nicht im geringsten sein Bedauern &#228;u&#223;ert, sondern arrogant und selbstgef&#228;llig weiter zu seiner Meinung steht.</p>
<p>Nachdem die Schiedskommission des SPD-Unterbezirks Bochum Celemt lediglich eine R&#252;ge erteilte, entschied die n&#228;chste Instanz, die Landesschiedskommission von NRW f&#252;r den Parteiauschluss. Celement legte gegen die Entscheidung Berufungen zur Bundesschiedskommission ein. Sp&#228;testens damit wurde der Fall zum Politikum und f&#252;hrende Parteimitglieder &#252;bersch&#252;tteten sich mit Solidarit&#228;tsbekundungen, da sie das negative Presseecho f&#252;rchteten. Parteichef M&#252;nterfering intervenierte h&#246;chstpers&#246;nlich, um einen Rauswurf Clements zu verhindern. Am Ende einigte man sich auf einen Kompromiss: Clements Anwalt Otto Schily bedauerte f&#252;r diesen bisschen, die SPD belie&#223; es bei einer R&#252;ge. Man hatte nur die Rechnung ohne den Rebellen Clement gemacht, dieser akzeptiere die R&#252;ge nicht, sondern warf das zuvor heftigst verteidigte Parteiamt hin und br&#252;skierte damit alle Beteiligten. Gerade dass Celement den Zeitpunkt der maximalen Aufmerksamkeit w&#228;hlte, um seiner Partei den R&#252;cken zu kehren, zeigt worum es ihm ging: Aufmerksamkeit und Selbstdarstellung. Solidarit&#228;t ist ihm schon lange kein Begriff mehr.</p>
<p>Die SPD sollte daraus lernen, indem sie f&#252;r Ex-F&#252;hrungsmitglieder keine Sonderregeln schafft. Wer auf seine Br&#252;der spuckt, kann keinen Platz haben. Ob sie nun Celement heissen, oder nicht. Der Grundsatz des sozialen Verhaltens sollte auch dann nicht geopfert werden, wenn es einen Prominenten trifft und man kurzfristig mit schlechten Umfragewerten rechnen m&#252;sste. Wolfgang, niemand wird dich vermissen.</p>
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		<title>Armer Milliard&#228;r</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 12:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jhein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Also dass muss mir mal einer erkl&#228;ren: Herr Merckle ist der f&#252;nft reichste Deutsche, mit einem gesch&#228;tzten Privatverm&#246;gen von mehr als 9 Milliarden Euro. Er oder besser gesagt seine Holding h&#228;lt gro&#223;e Anteile an vielen Firmen, beispielsweise Heidelberger Zement oder Ratiopharm. Dieser Herr Merckle hat sich in den letzten Wochen, anscheinend mit Aktienspekulationen auf VW [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also dass muss mir mal einer erkl&#228;ren: Herr Merckle ist der f&#252;nft reichste Deutsche, mit einem gesch&#228;tzten Privatverm&#246;gen von mehr als 9 Milliarden Euro. Er oder besser gesagt seine Holding h&#228;lt gro&#223;e Anteile an vielen Firmen, beispielsweise Heidelberger Zement oder Ratiopharm. Dieser Herr Merckle hat sich in den letzten Wochen, anscheinend mit Aktienspekulationen auf VW eine blutige Nase geholt. Die Ger&#252;chte nennen Verluste zwischen 300 Millionen und 1,3 Milliarden. Unangenehm, aber soweit noch in Ordnung.</p>
<p>Dieser Merckle hat aber nun beim Land Baden-W&#252;rttemberg wegen eines Rettungsplans angefragt. Angeblich wollte er eine B&#252;rgschaft von 150 Millionen Euro vom Land. Die hat man ihm zwar verweigert, aber die LBBW, also die Landesbank hat ihm einen Kredit angeboten. Bis jetzt hat er sich aber wohl geweigert, mit seinem <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/merckle-garantiert-mit-privatvermoegen;2093494">Privatverm&#246;gen zu b&#252;rgen</a>.</p>
<p>Wenn das stimmt, ist das an Dreistigkeit kaum noch zu &#252;berbieten. Ich bin ehrlich geschockt, dann man da in BW auch nur eine Sekunde dr&#252;ber nachgedacht hat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Happy Birthday, Robert &#8220;Bobby&#8221; Kennedy</title>
		<link>http://www.bylog.de/2008/11/20/happy-birthday-robert-bobby-kennedy/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 17:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hin und wieder bringt die Menschheit besondere Pers&#246;nlichkeiten hervor, die ihre Spuren weit &#252;ber ihren Tod hinaus hinterlassen. Heute vor 83 Jahren wurde Robert Francis Kennedy, genannt &#8220;Bobby&#8221;, als j&#252;ngerer Bruder des ebenfalls legend&#228;ren US-Pr&#228;sidenten John F. Kennedy geboren, dessen oberster Wahlk&#228;mpfer, Justizminister und engster Berater er war. Robert Kennedy war insbesondere die treibende Kraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/11/bobby.jpg" rel="lightbox[383]"><img class="alignright size-full wp-image-384" title="bobby" src="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/11/bobby.jpg" alt="" /></a>Hin und wieder bringt die Menschheit besondere Pers&#246;nlichkeiten hervor, die ihre Spuren weit &#252;ber ihren Tod hinaus hinterlassen. Heute vor 83 Jahren wurde Robert Francis Kennedy, genannt &#8220;Bobby&#8221;, als j&#252;ngerer Bruder des ebenfalls legend&#228;ren US-Pr&#228;sidenten John F. Kennedy geboren, dessen oberster Wahlk&#228;mpfer, Justizminister und engster Berater er war. Robert Kennedy war insbesondere die treibende Kraft im Kampf gegen die Unterdr&#252;ckung der Schwarzen und f&#252;r eine St&#228;rkung der amerikanischen B&#252;rgerrechte. Weltweites Aufsehen erregte Robert Kennedy mit seiner Unterst&#252;tzung des Afro-Amerikaners James Meredith, der  sich gegen den Willen der dortigen Beh&#246;rden als erster Schwarzer an der Universit&#228;t von Mississippi einschreiben wollte, was erst nach der Entsendung von Milit&#228;rtruppen durch Pr&#228;sident Kennedy erzwungen werden konnte (ironischer Weise unterst&#252;tzte James Meredith sp&#228;ter die Republikanische Partei und versuchte mehrfach f&#252;r diese in den Kongress einzuziehen). Nach der Ermordung seines Bruders vertrat Robert Kennedy den Staat New York im Senat, um 1968 selbst f&#252;r das Amt des US-Pr&#228;sidenten zu kandidieren. Robert Kennedy hatte gerade die Vorwahlen in Kalifornien gewonnen und damit seine Aussichten auf die Kandidatur der Demokraten enorm verbessert, als er in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni 1968 im Hotel &#8220;Ambassador“ in Los Angeles erschossen wurde. Die Ermordnung von Robert Kennedy, der viel mehr als sein ber&#252;hmter Bruder durch seine poltischen Inhalte zur Galionsfigur der amerikanischen Linken avancierte, gilt zusammen mit der Ermordung von Martin Luther King als das Ende einer durch Jugendlichkeit, Optimismus und Fortschrittsglauben charakterisierten &#196;ra.</p>
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		<title>Ypsilanti und die Linke. War es das Risiko wert?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 20:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es heisst, Geschichte werde von Gewinnern geschrieben. Damit ist nicht nur gemeint, dass sich letztendlich der St&#228;rkere durchsetzt, sondern auch dass r&#252;ckblickend sein Weg der richtige war, w&#228;hrend der Unterlegene die falschen Entscheidungen getroffen und gerade deshalb verloren habe. Dass Erreichen des Ziels beweise demnach die Richtigkeit des Wegs. In dieses Horn st&#246;&#223;t auch Klaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/11/dice.jpg" rel="lightbox[379]"><img class="alignright size-full wp-image-380" title="dice" src="http://www.bylog.de/wp-content/uploads/2008/11/dice.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Es heisst, Geschichte werde von Gewinnern geschrieben. Damit ist nicht nur gemeint, dass sich letztendlich der St&#228;rkere durchsetzt, sondern auch dass r&#252;ckblickend sein Weg der richtige war, w&#228;hrend der Unterlegene die falschen Entscheidungen getroffen und gerade deshalb verloren habe. Dass Erreichen des Ziels beweise demnach die Richtigkeit des Wegs. In dieses Horn st&#246;&#223;t auch Klaus B&#246;llig, Regierungssprecher und Berater von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt in einem aktuellen Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutschen Zeitung. Ypsilanti habe mit ihrer Entscheidung, eine Zusammenarbeit mit den Linken zu riskieren, um Koch zu st&#252;rzen, der SPD schwer geschadet und m&#252;sste daher die Partei, mindestens aber die Parteispitze verlassen. Ypsilanti habe sich taub gestellt und quasi im Rausch alle Zeichen nicht erkennen wollen, die das einzig vern&#252;nftige, n&#228;mlich eine Koalition mit Koch nahegelegt h&#228;tten. Es ist wohl in der Tat kaum bestreitbar, dass die misslungene Strategie von Ypsilanti der SPD schweren Schaden zugef&#252;gt hat. Kann man vom Scheitern aber wirkich R&#252;ckschl&#252;sse auf die richtige Risikoabw&#228;gung machen? Ich meine: Nein.<span id="more-379"></span></p>
<p>Das Wesen von Risikoentscheidungen ist, dass man auch falsch liegen kann. Wer auf &#8220;Nummer sicher&#8221; geht, verliert selten, gewinnt aber auch in der Regel nichts. Oscar Wilde meinte dazu: &#8220;<em>Ungehorsam ist f&#252;r jeden, der die Geschichte kennt, die eigentliche Tugend des Menschen. Durch Ungehorsam entstand der Fortschritt, durch Ungehorsam und Aufs&#228;ssigkeit</em>&#8220;. Wer ein Risiko eingeht, tut dies typischerweise im Vertrauen auf das Gl&#252;ck und im Bewusstsein, es kann auch schief gehen. Wenn nun die W&#252;rfel &#8220;nicht richtig&#8221; fallen, war es dann bewiesen falsch, es trotzdem zu versuchen? Jeder der jetzt &#8220;ja&#8221; sagt, d&#252;rfte niemals Lotto spielen, nie mit dem Flugzeug fliegen, oder eine einfache Wette eingehen. Die Risikoentscheidung h&#228;ngt in der Regel doch von der Gewinnwahrscheinlichkeit und dem einzusetzenden Kapital ab. Ypsilanti hat in der Tat gepokert und verloren. Aber sie h&#228;tte Gro&#223;es erreichen k&#246;nnen und angesichts des Gewinntopfes (Koch m&#252;sste weg und die SPD h&#228;tte eine echte, von ihr gef&#252;hrte Regierung) war es das Risiko wert. Man muss sich ja nur die Alternativen vor Augen f&#252;hren: H&#228;tte Ypsilanti von Anfang an eine Koalition mit den Linken ausgeschlossen w&#228;re ihr nur der Weg in eine Juniorpartnerschaft unter Roland Koch verblieben. Sie hatte also nichts zu verlieren. Und ich wette, wenn auch ohne EInsatz, in 4 Jahren kr&#228;ht kein Hahn mehr danach. Die SPD sollte sich als guter Verlierer zeigen und einfach die kommende Niederlage akzeptieren &#8211; das ist nun mal der Preis des Risikos gewesen. Es h&#228;tte auch klappen k&#246;nnen.</p>
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		<title>McCain: Hut ab vor so viel Anstand in der Niederlage</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 08:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dr.escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann mich nicht daran erinnern, einen so guten Verlierer jemals gesehen, oder geh&#246;rt zu haben. So unanst&#228;ndig die Republikaner-Kampagne wieder war, umso mehr sieht man, dass das nicht auf McCain zur&#252;ckgeht:


    

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich nicht daran erinnern, einen so guten Verlierer jemals gesehen, oder geh&#246;rt zu haben. So unanst&#228;ndig die Republikaner-Kampagne wieder war, umso mehr sieht man, dass das nicht auf McCain zur&#252;ckgeht:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kjQYKoc4N7c&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kjQYKoc4N7c&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Liste der bisherigen US Pr&#228;sidentenwahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jhein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange ist es ja nicht mehr hin bis zur Wahl des 56. US Pr&#228;sidenten. Wer also am 4. November mit seinem Wissen &#252;ber die bisherigen Wahlen protzen will, findet auf dieser Seite eine sch&#246;ne, kompakte Auflistung aller bisherigen Wahlen, inkl. der Kandidaten, wer welche Staaten gewonnen hat und der genauen Stimmverteilung. Da alle Wahlen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange ist es ja nicht mehr hin bis zur Wahl des 56. US Pr&#228;sidenten. Wer also am 4. November mit seinem Wissen &#252;ber die bisherigen Wahlen protzen will, findet auf <a href="http://www.electoralmaps.org">dieser Seite</a> eine sch&#246;ne, kompakte Auflistung aller bisherigen Wahlen, inkl. der Kandidaten, wer welche Staaten gewonnen hat und der genauen Stimmverteilung. Da alle Wahlen mit dem entsprechenden Wikipedia Artikel verlinkt sind, kann man sich auch noch mehr Hintergrundwissen aneignen.</p>
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		<title>Al Smith Dinner</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 02:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jhein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fremde Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Alfred E. Smith Memorial Foundation Dinner ist ein Benefitzdinner f&#252;r die katholische Organisationen in New York. Seit Jahren halten dort die beiden Kandidaten f&#252;r das US Pr&#228;sidentenamt sehr humorvolle Reden. Dieses Jahr nat&#252;rlich John McCain und Barack Obama:

    

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Alfred E. Smith Memorial Foundation Dinner ist ein Benefitzdinner f&#252;r die katholische Organisationen in New York. Seit Jahren halten dort die beiden Kandidaten f&#252;r das US Pr&#228;sidentenamt sehr humorvolle Reden. Dieses Jahr nat&#252;rlich John McCain und Barack Obama:</p>
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