Archiv für die Kategorie 'FingerWeg'

Enkaufen bei Fegro / Selgros – Nicht nur beim Service ein Albtraum

FegroSelgrosLogo Ich war am letzten Wochenende im Selgros Markt in Fürth und habe noch an der Kasse beschlossen, nie wieder dort einkaufen zu gehen. Ich war zunächst schon mal durch deren Warenangebot einigermassen enttäuscht. Obgleich sich die Firma als Großhandel ausgibt, konnte deren Angebot an Gewürzen, Fleisch oder Biersorten auch nur mit einem durchschnittlichen Kaufmarkt standhalten. Spezielles, wie ich es von der METRO gewohnt bin, konnte ich nicht finden. Der Abschuss kam dann aber an der Kasse: Zuerst wurde beworben, man könne auch mit Kreditkarte bezahlen, dann wurde ich aber darauf hingewiesen, dass Selgros “die Kreditkartengebühr in Höhe von 1% des Kaufpreises direkt an den Kunden weitergebe”, also zahlte ich mit ecKarte. Hier musste ich nicht nur eine DinA4-Seite mit Verpflichtungen unterschreiben, zu guter Letzt bestand man noch darauf, meinen Personalausweise zu sehen und alle dazugehörigen Daten aufzuschreiben. Als ich fragte, ob ich irgendwas verbrochen hätte, meinte man, nein das sei “nach dem Zufallsprinzip so üblich”. Nachdem ich keine Lust habe, beim Einkaufen als Schwerverbrecher behandelt zu werden, haben die mich dort zum letzten Mal gesehen. Man kann es kaum glauben, dass es solche Firmen auf dem Markt noch gibt.

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Alexander der Große. Für Colin Farrell 10 Nummern zu groß

Er gilt als der Allergrößte. Kaum ein anderer hat als so junger Mensch bereits der Weltgeschichte seinen Stempel aufgedrückt. Mit 20 Jahren übernahm er das Königreich seines Vaters, mit 23 bezwang er das mächtige Perserreich, mit 30 regierte er von Griechenland bis Indien. Er gründete 70 Städte, reformierte die Wirtschaft und verankerte die westliche Kultur für Jahrhunderte im Morgenland. Alexander der Große ist die Lichtgestalt des Abendlandes.  Oliver Stone wollte ihm mit seinem Kinofilm ein Denkmal setzen. Er beschäftigte große Namen wie Colin Farrell, Val Kilmer, Anthony Hopkins und Angelina Jolie – herausgekommen ist eine Katastrophe, man könnte fast glauben, es sollte eine Komödie werden. Continue reading ‘Alexander der Große. Für Colin Farrell 10 Nummern zu groß’

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Nudeln schnell und einfach im Büro? DeLonghi Pastakocher

Die Idee kam mir, als ich in meiner Mittagspause mal wieder Pasta machen und dafür ständig zwischen Küche und Arbeitsplatz hin- und herrennen musste: Zuerst muss man Wasser aufsetzen, warten bis das Wasser kocht, Nudeln in den Topf, warten bis sie sich verrühren lassen, dann die Nudeln umrühren, warten bis sie al dente sind, abseien…. Immer wieder ruft dann natürlich dazwischen jemand an, man vergisst seine Nudeln und schon ist entweder das Wasser verdampft, oder die Nudeln verkocht. Man bräuchte eine Art Wasserkocher, der nach Erreichen der Siedetemperatur automatisch die Nudeln ins Wasser fallen und nach Beendigung der Garzeit das Wasser ablässt, so dass die Nudeln nicht verkochen. Ich war fest davon überzeugt, dies sei die Erfindung des Jahrhunderts. Ich wollte mich schon um ein Probeexemplar und die anschließende Patentierung kümmern, als ich auf amzon.de über den DeLonghi Pastakocher für ca. 30 Euro stolperte. Frustiert über die verlorenen Millionen, aber in der Hoffnung auf Pasta täglich im Büro bestellte ich das Gerät sofort. Im Grunde funktioniert das Gerät schon, es ist aber sehr groß und ist auch nicht sehr leicht zu säubern, was dem Konzept von schneller und einfacher Pastazubereitung leider zuwieder läuft. Continue reading ‘Nudeln schnell und einfach im Büro? DeLonghi Pastakocher’

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“Mr. Wash” Autowäsche – Alles andere als perfekt

Es klingt nach einem Traum: Die Firma “Mr. Wash” bietet Außen- und Innenreinigung für Autos an und das Ganze noch zu einem annehmbaren Preis. Für nur 20 Euro (und ich habe bei weitem nicht das billigste genommen) sollte ich eine umfassende Außenreinigung (mit Schaum, Wachs und was weiß ich noch allem) und aber vor allem eine “perfekte” Innenreinigung bekommen. Nachdem ich mein Auto seit Monaten nicht mehr gereinigt habe, haben sich da inzwischen allerlei Staub, Blätter und vieles mehr niedergesetzt. Auch hat letzte Woche ein Fahrgast in der Größe eines Eurostücks ein bisschen Saft verschüttet. Von alldem will ich mich befreien lassen. Aber im Nachhinein ist es wie der Kauf von Lautsprecherboxen auf der Straße, oder der einer echten “Rollex” für 20 Euro in China: Wenn man nur kurz nachgedacht hätte, hätte man gewusst, dass man für 20 Euro keine perfekte Außen- und Innenreinigung bekommen kann. Da helfen auch die 2m mal 5m großen Werbeschilder der Firma nichts. Die Innenreinigung dauerte ca. 10 Minuten und genauso gründlich war sie. Der Innenraum ist einigermaßen gründlich gestaubsaugt, die Innenscheiben und Armaturen grob gereinigt. Den Saftfleck habe ich noch immer, dafür fehlt mir der Halter einer Fußmatte.

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Samsung Laserdrucker ML-2510: Laut und miese Ausstattung

In irgendeinem Wartezimmer eines Arztes ist mir die Ausgabe der Zeitschrift “Chip Test & Kauf” (Ausgabe 8/2007) in die Hände gefallen. Da ich sonst noch die Auswahl zwischen “Freundin” und “Gartenbau” hatte und ich gerade auch nach einem neuen Drucker suchte, las ich die Ausgabe durch und wurde prompt fündig: Die Zeitschrift bewarb als “günstigen Testsieger” (oder so ähnlich) den Samsung Laserdrucker ML-2510. Das Gerät solle angeblich sehr schnell und vergleichsweise günstig sein. Beide Angaben trafen auch zu: Das Gerät ist mit ca. 70 Euro billig und in der Tat auch sehr schnell. Die Zeitschrift vergas jedoch zu erwähnen, dass der Drucker verdammt laut ist und das Papierfach teilweise offen bleibt und damit keinen Schutz vor Staub bietet. Als dann, nach nicht einmal 500 Seiten, der mitgelieferte Toner leer war (der Standardtoner für dieses Gerät hält für 3.000 Seiten) und ein Anruf bei Samsung zu der Erkenntnis führte, dass die Absicht des Herstellers sei, um den billigen Drucker durch den Nachkauf eine Toners wohl zu subventionieren, stand für mich fest: In Zukunft kaufe ich wieder bei HP.

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Air India: Nie wieder. Uralte Flugzeuge und völlig chaotisch.

Air IndiaEs begann schon beim Hinflug. Kaum betrat ich die Frankfurter Abflughalle entdeckte ich eine Schlange von mehreren hundert Metern. Es dauerte über zwei Stunden, bis ich zum Check-in kam. Air India hatte mal wieder als letzte Gesellschaft mit dem Boarding begonnen und hoffnungslos unterbesetzte und dadurch auch unmotivierte Mitarbeiter eingesetzt. Mit einer Verspätung von über 90 Minuten hob die Boeing 747 dann ab. Das Flugzeug stammte offensichtlich noch aus den Siebzigern, das “Unterhaltungsprogramm” (u. a. Bollywood-Filme auf flackernden Bildschirmen) war indiskutabel, die technischen Serviceeinrichtungen (Lüftung, Radio etc.) funktionierten teilweise nicht und eine herausgebrochene Lüftungseinheit wurde mit einem Taschentuch wieder “gestopft”.

Auf dem Rückflug dann genau das selbe: Man ließ alle Passagiere eine Stunde lang herumsitzen, um dann mit den Sicherheitskontrollen zu beginnen. Natürlich stand nur ein Scanner für über 200 Passagiere zur Verfügung, so dass der gesamte Vorgang eine Stunde dauerte – und natürlich der Flug sich dadurch wieder verspätete.

Mir war es eine Lehre: Ich werde nich mehr 80 Euro sparen, sondern das nächste Mal definitiv wieder Lufthansa fliegen.

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Microsoft Vista. Zu Bunt, zu teuer, völlig nutzlos

Microsoft VistaIch bin keiner dieser dogmatischen Microsoft-Kritiker, im Gegenteil. Seit Jahren kann ich mir das Genörgel der Anti-Microsoft-Gemeinde nicht mehr anhören. Wie kann man auch die Kritik von Menschen ernst nehmen, die Microsoft dafür kritisieren, dass es Geld für seine Programme verlangt? Oder dass es versucht, besser zu sein, als die Konkurrenz. Während man bei anderen Betriebssystemen erst studieren muss, um eine Soundkarte zu installieren, war Microsoft von jeher der Ansprechpartner für schnell laufende und verständliche Software. Microsoft Outlook ist mit großem Abstand das beste Groupware-Programm und der Windows-Explorer (nicht der Internet-Explorer) eines der besten Dateiverwaltungsprogramme der Welt. Auch der in Microsoft XP eingebaute Terminalserver sucht bezüglich Schnelligkeit und Kontrast seines Gleichen in der Linux-Gemeinde. Umso enttäuschter war ich, als ich mir das erste Mal das seit Jahren angekündigte neue Betriebssystem Vista ansehen konnte: Ich wurde erschlagen von bunten Bildern, einer völlig komplizierten Struktur, keinerlei interessanter Neuigkeiten und einem deftigen Abschlag in der Systemperformance. Ich konnte nicht einen Grund finden, das Programm zu kaufen. Continue reading ‘Microsoft Vista. Zu Bunt, zu teuer, völlig nutzlos’

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Logitech Harmony 1000 Advanced Universal Remote

harmony.jpgNeben dem optimalen Handy, sucht doch jeder, der mehr als 2 elektronische Geräte im Wohnzimmer stehen hat, auch nach der perfekten Universalfernbedienung. Ich habe inzwischen schon ziemlich viel Geld bei dieser Suche ausgegeben, den meistens erkennt man erst nach 2 Wochen, dass man doch wieder daneben gelangt hat. Von Logitech gibt es jetzt eine Fernbedienung, die so aussieht, als ob man endlich am Ziel wäre.

Continue reading ‘Logitech Harmony 1000 Advanced Universal Remote’

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