Archiv für die Kategorie 'Kundenservice'

Tolle Reaktion der Selgros Geschäftsführung auf unsere Kritik

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Ich habe heute auf meinen Artikel von gestern hin einen Anruf der Geschäftsführerin des entsprechenden Selgros-Marktes erhalten und war sehr überrascht, wie freundlich und bemüht diese mit meiner doch – auch im Ton – sehr deutlichen Kritik umgegangen ist. Sie hat mich darauf hingewiesen, dass eine Überprüfung der Identität durch einen Personalausweis nur dann stattfindet, wenn die Kundenkarte und die ecKarte nicht der selben Person gehören, was bei mir so gewesen ist. Die Abwälzung der Kreditkartengebühren auf den Kunden sei eine konzernpolitische Entscheidung, für die Sie nicht zuständig sei.

Ich habe ihr gesagt, ich verstehe, wenn in einem Marktkauf oder einem Aldi man äußert kritisch bei Kartenzahlung reagiere, da hier ein hoher Anteil ungedeckter Konten wohl vorläge, aber nicht bei einem Großhandel, bei dem nur registrierte Unternehmer einkaufen. Ich bleibe inhaltlich bei meiner Kritik aus Kundensicht, aber ich finde die Reaktion des Martkes und auch das Bemühen, auf die Kritik einzugehen, super und werde mal in ein, zwei Monaten noch mal einen Versuch starten. Mal sehen, ob sie was ändert.

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Enkaufen bei Fegro / Selgros – Nicht nur beim Service ein Albtraum

FegroSelgrosLogo Ich war am letzten Wochenende im Selgros Markt in Fürth und habe noch an der Kasse beschlossen, nie wieder dort einkaufen zu gehen. Ich war zunächst schon mal durch deren Warenangebot einigermassen enttäuscht. Obgleich sich die Firma als Großhandel ausgibt, konnte deren Angebot an Gewürzen, Fleisch oder Biersorten auch nur mit einem durchschnittlichen Kaufmarkt standhalten. Spezielles, wie ich es von der METRO gewohnt bin, konnte ich nicht finden. Der Abschuss kam dann aber an der Kasse: Zuerst wurde beworben, man könne auch mit Kreditkarte bezahlen, dann wurde ich aber darauf hingewiesen, dass Selgros “die Kreditkartengebühr in Höhe von 1% des Kaufpreises direkt an den Kunden weitergebe”, also zahlte ich mit ecKarte. Hier musste ich nicht nur eine DinA4-Seite mit Verpflichtungen unterschreiben, zu guter Letzt bestand man noch darauf, meinen Personalausweise zu sehen und alle dazugehörigen Daten aufzuschreiben. Als ich fragte, ob ich irgendwas verbrochen hätte, meinte man, nein das sei “nach dem Zufallsprinzip so üblich”. Nachdem ich keine Lust habe, beim Einkaufen als Schwerverbrecher behandelt zu werden, haben die mich dort zum letzten Mal gesehen. Man kann es kaum glauben, dass es solche Firmen auf dem Markt noch gibt.

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Hände weg von Kabel Deutschland Internet: Service Note 6

Kabel Deutschland

Das Angebot klang eigentlich sehr gut: Für den Aktionspreis von 19,90 Euro sollte ich einen Internetanschluss über das Fernsehkabel erhalten, welcher 26.000 kBit/s Down- und 1.000 kBit/s Upstream bringen sollte. Die Ernüchterung kam schnell: Über den Zeitraum mehrerer Monate schaffte es Kabel Deutschland nicht, diese Werte auch nur annähernd zu erreichen. In der Regel pendelte die Geschwindigkeit bei 4.000 kBit/s Down und 750 kBit/s Up. Das war aber nicht das schlimmste. Schon während der ersten Monate kam es zu 2 Totalausfällen, der letzte dauerte fast eine Woche. Der Gipfel ist aber der sog. “Kundenservice” von Kabel Deutschland: Auf die dauerhafte Beschwerde wegen der ungenügenden Leistung erhielt ich immer wieder nur einen Textbaustein, dass man eben nicht kontinuierlich Maximalleistung bieten könne (was auch keiner verlangt hat).  Das Faß zum Überlaufen brachte der Kundendienst aber während des siebentägigen Totalausfalls. Man konnte mir an keinem Tag sagen, was genau gemacht wird oder wann der Fehler behoben sein wird. Ich solle mich einfach gedulden. Dann bot man mir an, mich via SMS über den Zustand auf dem Laufenden zu halten. Die SMS mit meiner Störungsmeldung bekam ich 2 Tage nach dem Ende der Stötung. Die SMS mit der Fehlerbeseitigung 10 Sekunden später, ebenfalls 2 Tage nachher. Ich habe nun den Zugang außerordentlich und fristlos gekündigt und bin über die Auflösungsverhandlungen gespannt.

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Mieterverein: Wenn der eigene Helfer zum Feind wird

Es ist völlig legal – und doch kann und muss man von einem Verbraucherschutzverein mehr verlangen können: Mit einer höchst umständlichen Formulierung in seiner Satzung bindet der Nürnberger Mieterverein “MHM” seine Mitglieder bis zu 2 Jahre an ihre Mitgliedschaft für 42 Euro im Jahr, inkusive Rechtschutzversicherung für 75 Euro Jahresbeitrag. Und dabei hätte es der Verein überhaupt nicht nötig. Continue reading ‘Mieterverein: Wenn der eigene Helfer zum Feind wird’

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“Mr. Wash” Autowäsche – Alles andere als perfekt

Es klingt nach einem Traum: Die Firma “Mr. Wash” bietet Außen- und Innenreinigung für Autos an und das Ganze noch zu einem annehmbaren Preis. Für nur 20 Euro (und ich habe bei weitem nicht das billigste genommen) sollte ich eine umfassende Außenreinigung (mit Schaum, Wachs und was weiß ich noch allem) und aber vor allem eine “perfekte” Innenreinigung bekommen. Nachdem ich mein Auto seit Monaten nicht mehr gereinigt habe, haben sich da inzwischen allerlei Staub, Blätter und vieles mehr niedergesetzt. Auch hat letzte Woche ein Fahrgast in der Größe eines Eurostücks ein bisschen Saft verschüttet. Von alldem will ich mich befreien lassen. Aber im Nachhinein ist es wie der Kauf von Lautsprecherboxen auf der Straße, oder der einer echten “Rollex” für 20 Euro in China: Wenn man nur kurz nachgedacht hätte, hätte man gewusst, dass man für 20 Euro keine perfekte Außen- und Innenreinigung bekommen kann. Da helfen auch die 2m mal 5m großen Werbeschilder der Firma nichts. Die Innenreinigung dauerte ca. 10 Minuten und genauso gründlich war sie. Der Innenraum ist einigermaßen gründlich gestaubsaugt, die Innenscheiben und Armaturen grob gereinigt. Den Saftfleck habe ich noch immer, dafür fehlt mir der Halter einer Fußmatte.

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Freiwillige Verkaufsbeschränkung

Es ist ja nun schon ein paar Jahre her, dass die maximalen Ladenschlusszeiten in Bayern auf 20:00 Uhr angehoben wurden und langsam macht sich das Phänomen breit, dass immer mehr Läden freiwillig früher die Türen zu machen. Das nervt mich extrem, weil man sich auf nichts mehr verlassen kann. Früher haben in der Innenstadt alle Läden gleichzeitig um 18:30 geschlossen und dann später nach der Liberalisierung alle um 20:00. Die meisten Geschäfte in den Innenstädten haben immer noch bis 20:00 Uhr offen, aber immer mehr Läden fangen an schon um 19:00 Uhr oder noch weniger nachvollziehbar um 19:30 abzusperren. Was soll denn der Quatsch?

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