Es klingt nach einem Traum: Die Firma “Mr. Wash” bietet Außen- und Innenreinigung für Autos an und das Ganze noch zu einem annehmbaren Preis. Für nur 20 Euro (und ich habe bei weitem nicht das billigste genommen) sollte ich eine umfassende Außenreinigung (mit Schaum, Wachs und was weiß ich noch allem) und aber vor allem eine “perfekte” Innenreinigung bekommen. Nachdem ich mein Auto seit Monaten nicht mehr gereinigt habe, haben sich da inzwischen allerlei Staub, Blätter und vieles mehr niedergesetzt. Auch hat letzte Woche ein Fahrgast in der Größe eines Eurostücks ein bisschen Saft verschüttet. Von alldem will ich mich befreien lassen. Aber im Nachhinein ist es wie der Kauf von Lautsprecherboxen auf der Straße, oder der einer echten “Rollex” für 20 Euro in China: Wenn man nur kurz nachgedacht hätte, hätte man gewusst, dass man für 20 Euro keine perfekte Außen- und Innenreinigung bekommen kann. Da helfen auch die 2m mal 5m großen Werbeschilder der Firma nichts. Die Innenreinigung dauerte ca. 10 Minuten und genauso gründlich war sie. Der Innenraum ist einigermaßen gründlich gestaubsaugt, die Innenscheiben und Armaturen grob gereinigt. Den Saftfleck habe ich noch immer, dafür fehlt mir der Halter einer Fußmatte.
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Es ist ja nun schon ein paar Jahre her, dass die maximalen Ladenschlusszeiten in Bayern auf 20:00 Uhr angehoben wurden und langsam macht sich das Phänomen breit, dass immer mehr Läden freiwillig früher die Türen zu machen. Das nervt mich extrem, weil man sich auf nichts mehr verlassen kann. Früher haben in der Innenstadt alle Läden gleichzeitig um 18:30 geschlossen und dann später nach der Liberalisierung alle um 20:00. Die meisten Geschäfte in den Innenstädten haben immer noch bis 20:00 Uhr offen, aber immer mehr Läden fangen an schon um 19:00 Uhr oder noch weniger nachvollziehbar um 19:30 abzusperren. Was soll denn der Quatsch?
In irgendeinem Wartezimmer eines Arztes ist mir die Ausgabe der Zeitschrift “Chip Test & Kauf” (Ausgabe 8/2007) in die Hände gefallen. Da ich sonst noch die Auswahl zwischen “Freundin” und “Gartenbau” hatte und ich gerade auch nach einem neuen Drucker suchte, las ich die Ausgabe durch und wurde prompt fündig: Die Zeitschrift bewarb als “günstigen Testsieger” (oder so ähnlich) den Samsung Laserdrucker ML-2510. Das Gerät solle angeblich sehr schnell und vergleichsweise günstig sein. Beide Angaben trafen auch zu: Das Gerät ist mit ca. 70 Euro billig und in der Tat auch sehr schnell. Die Zeitschrift vergas jedoch zu erwähnen, dass der Drucker verdammt laut ist und das Papierfach teilweise offen bleibt und damit keinen Schutz vor Staub bietet. Als dann, nach nicht einmal 500 Seiten, der mitgelieferte Toner leer war (der Standardtoner für dieses Gerät hält für 3.000 Seiten) und ein Anruf bei Samsung zu der Erkenntnis führte, dass die Absicht des Herstellers sei, um den billigen Drucker durch den Nachkauf eine Toners wohl zu subventionieren, stand für mich fest: In Zukunft kaufe ich wieder bei HP.
Es gibt Kunden, die sind, oder die kann man nie zufriedenstellen. Und das ist gut so. Da wäre zum Beispiel der Maserati Quattroporte. Er ist wunderschön, wird von einem kraft- strotzenden Achtzylinder mit 400 PS an – und in weniger als sechs Sekunden auf eine Reisegeschwindigkeit von 270 Stundenkilometer getrieben. Sein Inneres, mit edlen Materialien verschwenderisch ausgestattet, gleicht einem feudalen Salon. Nobler kann man in der Oberklasse kaum reisen. Trotzdem gab es Kritik.
Bemängelt wurden die wackligen Knie, sprich die Wankneigung der Luxuslimousine in scharf genommenen Kurven. Schließlich soll die Zigarrenasche des Chef-Fahrers im Aschenbecher landen, und nicht auf dem in Brioni gewandetem Bein. Continue reading ‘Maserati Quattroporte Sport GT S – Zackenscharf’
Meistens zeichnen sich großartige Kinofilme durch breit gesteuerte Werbung, enorme Besucherzahlen und hohe finanzielle Erfolge aus, sogenannte “Blockbuster” – Der Begriff “Blockbuster” leitet sich im Übrigen von Luftminen ab, die von den Alliierten im Luftkrieg des Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden. Aufgrund der verheerenden Wirkung wurden diese Bomben als „Wohnblockknacker“ oder eben „Blockbuster“ bezeichnet.
Aber man findet in der Videothek manchmal auch weniger erfolgreiche Filme, deren ausgebliebener Erfolg völlig unverständlich ist. In diesem Fall freut man sich umso mehr, einen “versteckten Schatz” gefunden zu haben und meistens sind dies Filme, die einem besonders in Erinnerung bleiben. So gehört für mich der Film “The Shawshank Redemption” (”Die Verurteilten”) zu den besten Filmen, die jemals gedreht wurden, auch wenn dessen großer Erfolg im Kino ausblieb. “My cousin Vinny” hat zwar deutlich weniger Tiefgang, aber Joe Pesci brachte mich dermaßen zum Lachen, dass ich mir den Film mehrmals ansehen musste. Continue reading ‘Meisterkino: My Cousin Vinny (1992) – Joe Pesci in Hochform’
Es begann schon beim Hinflug. Kaum betrat ich die Frankfurter Abflughalle entdeckte ich eine Schlange von mehreren hundert Metern. Es dauerte über zwei Stunden, bis ich zum Check-in kam. Air India hatte mal wieder als letzte Gesellschaft mit dem Boarding begonnen und hoffnungslos unterbesetzte und dadurch auch unmotivierte Mitarbeiter eingesetzt. Mit einer Verspätung von über 90 Minuten hob die Boeing 747 dann ab. Das Flugzeug stammte offensichtlich noch aus den Siebzigern, das “Unterhaltungsprogramm” (u. a. Bollywood-Filme auf flackernden Bildschirmen) war indiskutabel, die technischen Serviceeinrichtungen (Lüftung, Radio etc.) funktionierten teilweise nicht und eine herausgebrochene Lüftungseinheit wurde mit einem Taschentuch wieder “gestopft”.
Auf dem Rückflug dann genau das selbe: Man ließ alle Passagiere eine Stunde lang herumsitzen, um dann mit den Sicherheitskontrollen zu beginnen. Natürlich stand nur ein Scanner für über 200 Passagiere zur Verfügung, so dass der gesamte Vorgang eine Stunde dauerte – und natürlich der Flug sich dadurch wieder verspätete.
Mir war es eine Lehre: Ich werde nich mehr 80 Euro sparen, sondern das nächste Mal definitiv wieder Lufthansa fliegen.
Ich bin keiner dieser dogmatischen Microsoft-Kritiker, im Gegenteil. Seit Jahren kann ich mir das Genörgel der Anti-Microsoft-Gemeinde nicht mehr anhören. Wie kann man auch die Kritik von Menschen ernst nehmen, die Microsoft dafür kritisieren, dass es Geld für seine Programme verlangt? Oder dass es versucht, besser zu sein, als die Konkurrenz. Während man bei anderen Betriebssystemen erst studieren muss, um eine Soundkarte zu installieren, war Microsoft von jeher der Ansprechpartner für schnell laufende und verständliche Software. Microsoft Outlook ist mit großem Abstand das beste Groupware-Programm und der Windows-Explorer (nicht der Internet-Explorer) eines der besten Dateiverwaltungsprogramme der Welt. Auch der in Microsoft XP eingebaute Terminalserver sucht bezüglich Schnelligkeit und Kontrast seines Gleichen in der Linux-Gemeinde. Umso enttäuschter war ich, als ich mir das erste Mal das seit Jahren angekündigte neue Betriebssystem Vista ansehen konnte: Ich wurde erschlagen von bunten Bildern, einer völlig komplizierten Struktur, keinerlei interessanter Neuigkeiten und einem deftigen Abschlag in der Systemperformance. Ich konnte nicht einen Grund finden, das Programm zu kaufen. Continue reading ‘Microsoft Vista. Zu Bunt, zu teuer, völlig nutzlos’
Ich nehme es für Interessierte gleich vorweg: Solange Sie, wie ich, kein professioneller Läufer sind, ist der “kompakte GPS-Trainingspartner mit Pulsmesser”, wie ihn der Hersteller nennt, ein absoluter Overkill. Das Gerät ist wohl eher für den professionellen Einsatz gedacht; auch wenn es höllisch Spass macht, ihn zu verwenden. Wer es sich leisten kann, sollte einen kaufen.
Anhand der satelitengestützten GPS-Armbanduhr und dem Brustgurt zeichnet der Forerunner nicht nur zentimetergenau ihre Laufstrecke auf, sondern auch Ihre Geschwindigkeit, die gelaufene Distanz, die Zeit, Höhenunterschiede, verbrauchte Kalorien, Rundenangaben und vieles mehr. Die Laufstrecke kann entweder anhand des weniger schönen mitgelieferten Programms, oder aber durch eine USB-Schnittstelle auch detailgenau mit Google Earth Pro angezeigt werden. Das Gerät kann auch als Trainingspartner dienen, der Ihnen sagt, ob Sie im Vergleich zum letzten Mal im “Soll” liegen. Und wenn Sie wollen, bringt Sie der Forerunner auf unbekannten Strecken auch nach Hause – mittels GPS-Signal. Continue reading ‘Jogginguhr mit GPS, Energieverbrauch und mehr: Garmin Forerunner 305′
Joseph Fischer hat medial darauf hingewiesen, dass man erst überzeugende Argumente liefern müsse, bevor man ein Urteil fällt. Ich fühle mich hierzu bereit. Das Tomtom One II Europa ist ein hervorragendes mobiles Navigationsgerät, welches mit sehr guten Karten für gesamt Westeuropa aufwartet (es sind natürlich auch andere Startpakete verfügbar). Insbesondere aber seine 3-D-Ansicht, die es erleichtert Straßenverläufe vorwegzunehmen und so genau zu wissen, “welche der drei links abknickenden Abfahrten” man nehmen soll, macht das Gerät einzigartig. Das Gerät bestand den Alltagstest sowohl in deutschen, als auch in schweizerischen und italienischen Gegenden weit abseits der bekannten Städte und Regionen. Continue reading ‘Tomtom One II Europa. “I am convinced”’
Die meisten Leute, die morgens öfter mal zu spät kommen, haben ein Problem mit ihrem Wecker. Nicht weil sie ihn nicht hören, sondern weil er ihnen das Ausschalten des Alarms zu einfach machen. Ich habe früher auch gerne mal auf den “Aus” Knopf gedrückt und mich dann nochmal schnell 5 Minuten umgedreht. Meistens bin ich dann 3 Stunden später, viel zu spät, aber herrlich ausgeschlafen wieder aufgewacht. Wenn einem das öfter passiert wäre dieser Wecker vielleicht eine Lösung:


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